Presseberichte/Reviews über "A Life Beyond The
Shades Of Time"
Metalfactory.ch:
Eeriness sind eine Schweizer Band, genauer genommen aus Zürich, mit sechs
Leuten bestückt und spielen Gothic Metal. Seit 1996 existiert nun die Band
schon und kommt jetzt mit "A life beyond the shades of time" zu ihrem
langersehnten Debüt-Album. Acht Songs mit einer Spielzeit von ungefähr
vierzig Minuten und einem vollen Gothic-Brett bieten uns hier Eeriness.
Aufgenommen wurde das Ganze von Tommy Vetterli (wann gibt es eine
Coroner-Reunion?), der den Zürchern einen amtlichen Sound verpasst hat. Mit
was für einem Gothic-Sound beschallen uns Eeriness? Nun, beim Gesang nichts
Neues und Philipp Gnos, der auch die Gitarre bedient, ist für den männlichen
Part zuständig. Der ist zwar dunkel und tief, aber gut verständlich, also
keine Grunts. Das weibliche Gegenstück dazu findet sich in der Opernstimme
von Katarina Karcmarova, die geradezu eine richtige Engelsstimme besitzt und
super angenehm klingt. Ja und der Rest? Das wären Roland Hurni (g), Mikko
Wiederkehr (b), Rainer Stüssi (d) und zu guter Letzt noch eine Frau,
nämlich Tilia Schneider am Keyboard. Fast hätte ich Zorka Ciklaminy vergessen,
die auf der Scheibe die Cello-Parts spielt. So, und wie tönt das Orchester
(wegen der Anzahl Musiker) könnte man fast sagen? Die Songs sind hauptsächlich
im Up-Tempo Bereich angesiedelt, die Gitarren sind angenehm melodisch, das
Keyboard bringt den geilen Hintergrundteppich und die Rhythmussektion steht
wie ein Fels. Vielleicht könnte man noch ein bisschen am Songwriting arbeiten,
aber sonst ist diese Gothic-Scheibe ein Versprechen für die Zukunft. Auf
jedenfall ein guter Start Leute, macht weiter so!
Daniel J.
Punkte: 9.0 von 10
Evil's Kommentar:
Also Freunde der Nacht ... das Scheibchen "A Life Beyond The Shades
Of Time" der schweizer Band Eeriness hat mich glatt umgehauen. Da kommt
man geradewegs aus dem Urlaub und sitzt nichtsahnend bei der Arbeit
und bläst Trübsal - da flattert einem diese geniale Promo-CD
auf den Plattenteller...
Die Mischung aus tiefen Gitarren, dem Keyboard und dem Chello - gepaart
mit dem hervoragendem Gesang von Philipp Gnos ergeben eine einzigartige
Mischung. Das I-Tüpfelchen stellt die 2. Gesangsstimme dar, die
Ariengleich von Tilia Schneider übernommen wurde. Komplettiert
wird der mehr als gute Eindruck durch die technisch einwandfreie Produktion
(ok, ist man bei dem Label Shark Records eigentlich gewohnt). Zum Coverartwork
bzw. zum Booklet kann ich nichts sagen, da mir nur die Promo-CD des
Labels vorliegt. Also mir persönlich gefällt das Stück
"Only the Rain" mit Abstand am besten. Hier kommt die weibliche Gesangsstimme
besonders gut zur Geltung. Als weitere Highlights wären da noch
der Opener "November - thy weekness", "Silent voices" und "Sun and moon
eclipse" zu nennen. Shark Records hat sich nicht lumpen lassen, und
hat drei mp3 online gestellt. Ihr findet sie auf der Website von Shark
Records bzw. ich habe die Stücke in der Tracklist mit den Songs
verlinkt. Abschliessend sei gesagt... wer auf Gothicmetal (grobe Richtung
Nightwish) steht, dem kann ich diese CD nur wärmstens ans Herz
legen. Meine Bewertung: eine fette 8,5/10
EMP Info:
Gleich vier Mann und drei Frauen hoch, hauen sie in die Saiten, seien
sie nun an Gitarren oder Cellos. Dazu weiche Keyboardflächen, düstere
Gitarrenbretter, Opernvocals, na klar, die Schweizer wollen weder Krokus
noch Gotthard nacheifern, vielmehr steht ihnen der Sinn nach kultivierter
Schwärze im Rock. Dass dies, trotz vieler Mitbewerber, nicht langweilig
werden muss, beweist schon der Opener "November - thy weekness", laut
Webseite auch der Lieblingstrack von Keyboarderin Tilia Schneider. Und
das zu recht, denn der Kontrast aus Dunkelheit und Licht, brachialer
Gewalt und Kultiviertheit saugt den Hörer in ein Universum, in
dem romantische Mythen und Albträume einander umschlingen wie waidwunde
Drachen. Vergleiche anzugeben ist schwer, irgendwo zwischen The Gathering
und Nightwish mag der Sound des Siebners liegen, und ist trotzdem unverwechselbar:
"A life beyond the shades of time" ist ein ungeschliffener Diamant,
und könnte vielleicht der Anfang einer grossen Karriere sein. (Sonja
Angerer - 04/03)
Metalworld.ch:
In
der letzten Zeit passiert es ab und an, dass ich Scheiben von ausländischen
Bands zu Ohren bekomme, die einfach zu ausdruckslos und nichts sagend
sind. Gleichzeitig landen CDs bei mir, die absolut überzeugen - von
Schweizer Truppen. Das finde ich natürlich ganz besonders toll. Eeriness
ist genau so ein Fall. Die Deutschschweizer Combo konnte einen Deal mit
Shark Records unterzeichnen und so ihr Debüt «A life beyond the shades
of time» veröffentlichen. Das Septett hat sich dem Gothic Metal
verschrieben und fühlt sich in diesen Gefilden hörbar wohl. Der männliche
Sprechgesang und die weiblichen opernhaften Vocals harmonieren perfekt.
Das Schönste am ganzen Album sind die Melodien. So manch andere
Metalbrigade würde sich wünschen, solch wunderbare Tonfolgen komponieren
zu können. Mit Gitarren, Keyboards und Cello werden die Stücke glanzvoll
untermalt. Ein wunderschönes Werk, das von Tommy Vetterli produziert
wurde, gekrönt mit einem ansprechenden Coverartwork. Viel bleibt gar
nicht zu erzählen. Mit einem Funken Genialität und überzeugenden
Live-Performances kann aus Eeriness noch einiges werden! Freunde von
Gothic und ähnlichen Klängen sollten «A life beyond the shades of time»
unbedingt antesten. Françoise
Interregnum:
Sehr
mutig, was die Schweizer da fabrizieren. Denn ausgerechnet der Opener,
"November - Thy Weakness" ist ein aus mehreren Teilen
bestehendes Werk, das - zwar nur 4 Minuten und 40 Sekunden lang - mit
einem romatischem Akustik-Part, brachialem Gitarrengemörtel und Brüchen
aufzuwarten weiß, die einen auf Schlag in einem anderen Song wähnen.
Der Rest der Scheibe ist dann eingängiger, wobei sich zwei Eckpfeiler
der EERINESS-Musik herauskristallisieren: Das sind zum einen die enorm
harte Gitarre, die ganz entgegen gängiger Gothic-Klischees agiert,
und der weibliche Soprangesang. Vielleicht sollte man auch Philipp
Gnos' Stimme solch eine Eckpfeiler-Rolle zugestehen, denn scheinbar
facettenlos, trägt sein Gesang einen wesentlichen Teil der unter die
Haut gehenden, lebensverneinenden Stimmung mit. Zu den Gitarren: Die
haben soviel Kraft, daß manch Thrash oder Death Metal-Fan durchaus
zufrieden sein könnte. Diese Zusammenstellung von Härte und gotisch
anmutender Musik erinnert mich an Daylight Torn-Material.
Ich
bin mir nicht sicher, ob es immer die richtige Entscheidung ist, den
weiblichen Gesang in Gothic-Bands von semi-professionellen
Sopranistinnen - in diesem Fall Katarina Krcmarova - übernehmen zu
lassen. Das ist zu austauschbar. Zwar hatte Keyboarderin Talia
Schneider stimmliche Grenzen, allerdings mehr Charackter (siehe Abgehört
vom 12. März 2003.
Was nicht heißen soll, die schwarzhaarige Tastenfrau hätte die
wirklich schwierigen Frauen-Gesangs-Parts übernehmen sollen.
Allerdings hätte es der EERINESS-Scheibe "A Life Beyond The
Shades Of Time" den letzten Kick gegeben, wenn ausgerechnet auch
an dieser Stelle die Außergewöhnlichkeit den Ton angegeben hätte
(wieder fällt mir da Mia von Daylight Torn ein).
Freuen
kann sich die Gothic-Gemeinde über diese Album hier aber auf jeden
Fall. Denn es zeigt, daß in dem düsteren Genre noch längst nicht
alles ausgereizt war. Mit EERINESS gibt es nämlich reichlich Neues zu
entdecken.
9/10 Punkte Jub
Soundckeck.ru:
Свежая
кровь из
Швейцарии.
Восхитительная
атмосфера
альбома,
волнующие
мелодии и
приятные
вокализации
в
фантастическом
слиянии Theatre Of Tragedy
и Nightwish. Gothic Metal - это
новое,
нетрадиционное
для Crazy Life Music/Shark Records
направление.
И надо
признать,
что EERINESS - это
очень
удачный
дебют,
шведская
группа,
сочетающая
в себе
лучшие
черты
старого THE GATHERING и
NIGHTWISH. В группе
два
вокалиста (мужчина
и женщина),
много
клавишных и
даже
виолончель.
Что
касается
мужского
вокала Philip Gnos, то
он
удивительным
образом
сочетает
чистоту и Death-направление.
Удивительное
сопрано Katarina Krcmarova
прекрасно
оттеняет
такую
нетрадиционную
вариативность.
Оперный
вокал в
металле уже
стал
привычным и
знакомым,
однако
швейцарскую
команду в
этом плане
отличает
замечательная
оригинальность.
В
музыкальном
плане EERINESS
следуют
принципу
вариативности
композиций,
меняя темпы
и уровни
тяжести,
активно
используют
клавишные,
органично
вписывают в
музыкальную
структуру
песен ту
самую
виолончель (надо
признать, в
последнее
время этот
инструмент
не так уж
типичен
даже для
готических
команд).
Чистота,
аккуратность
и
оригинальность
звуания
достигается
не только
путём
качественных
аранжировок,
но и
благодаря
великолепию
композиторской
работы.
Динамичные
ритмы,
двойные
басы,
хорошее
сочетание
темпов и
риффов,
идеальное
исполнение -
вот ключ к
успеху этой
швейцарской
команды.
Сравнение
со старыми THE
GATHERING
напрашивается
само собой,
однако не
стоит
подозревать
группу в
прямом
компировании.
Органичная
переработка
любимой
музыки
привела к
более
тяжёлому
мужскому
вокалу и к
более
активному
использованию
клавишных,
ну а оперный
вокал Katarina Krcmarova -
это вообще
что-то из
ряда вон
выходящее. NIGHTWISH
в плане
звучания
гораздо
более
традиционны,
что говорит
об
автономном
и
правильном
развитии
молодой
швейцарской
группы.
Попробуйте,
Вам
обязательно
понравится!
Froster.com.ua:
Продюсером данного альбома есть не кто иной,
как Томми Веттерли,
гитарист игравший в свое время в CORONER
и KREATOR, посему логично было бы предположить,
что на диске нас ждет какой-нить захудалый трэш.
Но во-первых
- в трэше не
принято
называть
альбомы так
длинно, во-вторых
- что это за
три девахи в
составе, в-третьих
- клавиши и
виолончель???
Да тут
наверное
думом
попахивает
или же
готикой на
худой конец.
Так и есть.
Швейцарский
септет
исполняет
мощный gothic metal в
лучших
традициях
старого THEATRE OF TRAGEDY,
LACUNA COIL, THE GATHERING и DREAMS OF SANITY. Как
обычно это
бывает в
такого рода
группах -
имеем
соперничающий
мужской
гроулинг и
женский
вокал,
здоровские
партии той
самой
виолончели,
отличные
мелодии... Как
для
дебютного
альбома - все
очень и
очень
здорово. Не
живая
классика
жанра, но
очень
сочный и
спелый плод
сорта gothic metal. Все на поиски!!! 4,5/5 Points Froster
Medazzarock:
Ein neuer Schweizer Stern am Gothic Metal Himmel? Eeriness,
das sind die Mannen und Frauen um Saenger und Gitarrist Philipp Gnos.
"A life beyond the shades of time" ist die erste volle
CD-Produktion, und die kann sich sehen lassen. Aufgenommen und
gemischt wurde von keinem anderen als Tommy Vetterli (CORONER, KREATOR).
Schon der erste Track ueberzeugt. Wie es sich fuer guten Gothic Metal
gehoert, wechselt das Tempo zwischen schleppend langsam und bretternd
schnell. Vor allem die Stimme von Saengerin Katarina verleiht den
Tracks das gewisse Etwas. Gepaart mit Philipp’s Moerderstimme eine
ideale Kombination. "The unbounded misfortune" beginnt mit
einem akustischen Gitarrenintro, leider holpert dann der Track selber
aber ein wenig vor sich hin. Ganz anders dann wieder "Grotesque
mistery". Keyboards paaren sich gekonnt mit ultraschnellen
Gitarrenriffs und Philipps Stimme ueberzeugt immer mehr. Breit und
richtig boese, so wie es bei dieser Musik sein soll. "Silent
voices" ist dann ein kurzer Instrumental Track. Doch ausser einem
Cello ist kein anderes Instrument im Einsatz. Seltsam, aber irgendwie
passend. Bei "Only the rain" vermag vor allem Saengerin
Katarina wieder zu ueberzeugen, obwohl der Sound leicht ein wenig
schlapp ist. Ein echter Leckerbissen ist dagegen wieder "Lay
down". Gothic Metal fast in Vollendung! Sehr ausgewogen im Sound,
abwechslungsreich und voller Power. "Graveyard birds" ist
dann gleich nochmals ein Hammer. Seit der ersten Mini-CD in
Eigenproduktion haben sich EERINESS gewaltig weiterentwickelt. Wenn
das so weitergeht, dann steht einem Grosserfolg in diesem Genre wohl
nichts mehr im Weg. Diese Band muesst ihr euch merken! 8
Punkte (Andreas) – hier
bestellen
A new Swiss star in gothic heaven? EERINESS are the men and women
around singer and guitarist Philipp Gnos. "A life beyond the
shades of time" is their first full length CD and this production
is cool. Recorded and mixed from no other than Tommy Vetterli (CORONER,
KREATOR). Already the first track convinces. And like it should be at
gothic metal, the tempo alternates between deadly slow and punchy
fast. Especially the voice of singer Katarina brings the special thing
into the music. Combined with Philipp’s murder voice an ideal
combination. "The unbounded misfortune" begins with an
acoustic guitar intro, but unfortunately the sound seems to jump a bit.
Completely different to this is "Grotesque mistery" again.
Keyboards combining with ultra fast guitar riffs and Philipp’s voice
convices absolutely again. Big and really bad as it should be in
gothic metal. "Silent voices" is an instrumental track but
beside of the cello there’s no other instrument. Strange but
suitably. Katarina’s voice convinces again on "Only the rain",
but the sound is a bit boring. A real goodie is "Lay down".
Gothic Metal on nearly highest level! Weighted out musically, variedly
and full of power. "Graveyard birds" is a real hammer again.
Since their first mini CD EERINESS grew up a lot. If they continue
like that I’m sure that they will have really big success in this
genre. You got to know this band for the future! 8 Points (Andreas)
Powermetal.de:
Bereits
zwei Wochen auf dem Markt – ich bitte die Verspätung durch höhere
(EDV-)Gewalt zu entschuldigen - ist das Debüt-Album der Schweizer
Gothic-Formation EERINESS, das für einiges Aufsehen sorgen könnte.
EERINESS spielen Gothic mit rauher männlich-markanter Stimme (aber
keine echten Grunts) und klaren weiblichen Vocals – und das tun sie
verdammt gut. Anders als bei den Kollegen von NIGHTWISH steht die
angenehme männliche Stimme klar im Vordergrund und wird durch den
ausgebildet klingenden Gesang von Tili Schneider quasi nur ergänzend
untermalt. Musikalisch bewegt man sich auf genretypischen Terretorium,
schafft dabei aber einen mehr als interessant klingenden Spagat aus
eingängigen Melodien und innovativen Konzepten, so dass man mal an
NIGHTWISH oder LACUNA COIL, mal auf wundersame Weise an Alben wie das
legendäre "Gothic" von PARADISE LOST erinnert wird. Eine
gewisse Eigenständigkeit ist der Band dabei nicht abzusprechen.
Besonders hervorhebenswert erscheint der zweite Track, 'The Unbounded
Misfortune', da dieser vor allem gegen Ende mit seinem eindringlichen
Gesang emotionale Seiten zum Schwingen bringt. Gleich die nächsten
Songs, 'Grotesque Misery' und 'Dead Souls Embrace' schlagen in eine ähnliche
Kerbe. Bei Letzterem gefällt außerdem besonders das kontrastreiche
Zusammenspiel der beiden Stimmen.
EERINESS wurden 1996 gegründet und spielten 2000, nach einigen
Besetzungswechseln, ihr erstes Demo "Endless..." ein. Mit
"A Life Beyond The Shades Of Time" steht nun die erste
offizielle Langrille in den Läden und dürfte vor allem die Teile der
Gothic-Szene ansprechen, die sich zurück nach den guten alten Zeiten
sehnen, als Gothic noch etwas mit Metal und weniger mit Pop zu tun
hatte. Auch Metal-Fans generell könnten – Affinität zur Dunkelheit
vorausgesetzt – daran ihre Freude haben.
Evilrockshard:
Im Jahr 1996 erblickte die Band Eeriness das Licht der Welt.
Gründungsväter waren: Thomas Laupper und Philipp Gnos. Nachdem im
Jahr 1998 der Bassist die Band verlies, hinderte es niemanden der
verbleibenden Crew, den ersten Gig in einem Gemeindesaal in der
Schweiz aufzutreten. 1999 folgte, nachdem die Vakante Bassistenstelle
wieder besetzt war, eine erste Demo-CD Live. Der Titel ist: „Lord Of
The Night“. 2002 folgte die erste Studio-Promo-CD mit dem Titel „Endless“
und anlässlich eines Gigs auch veröffentlicht.
So, nun befinden wir uns im Jahre 2003 und die nächste Scheibe steht
in Startlöchern: „A Life Beyond The Shades Of Time“. Stilrichtung
ist ganz eindeutig Gothic-Metal. Im Beipackzettel heißt es, Eeriness
würden eine Kombination aus frühen The Gathering und aktuellen
Nightwish darstellen. Diese Aussage kann ich nicht bestätigen. Mein
Vergleichsvorschlag lautet: Eeriness hören sich ähnlich an wie z.B.
Macbeth. Der männliche Gesangspart repräsentiert so zu sagen das
Böse, während der weibliche Part das Gute darstellt. Solide Drums,
gleichmäßige und harte Gitarrenriffs, aber genauso eingängige
Melodien. Das Keyboardspiel soll auch nicht vergessen werden. Die sehr
tief gespielten Gitarren bekommen durch das Keyboard einen noch
diabolischeren Touch. Die einzige Überraschung die auftritt ist der
ziemlich abrupte Break bei dem Opener ‚November-Thy Weekness’, von
schnellen Gitarren zu einem sehr schönen Midtempopart. So abrupt
dieser Part eingeleitet wurde, umso abrupter endet er auch wieder.
Genau diese Breaks sind das Merkmal von Eeriness und das könnte auch
der Fakt sein der sie aus der Masse der Gothic-Metal-Bands hervorheben
könnte. Eeriness stellen kein Plagiat eines ternchen des
Gothic-Metal-Firmamentes dar. Mein Tipp: Auf jeden Fall mal ein Ohr
riskieren beim nächsten Plattenkauf! (carsten)
Wolfsskin:
Endlich
wieder ein Werk dieser Musikrichtung, das das Prädikat "Hören
empfohlen" verdient.
Merkbar, dass hier eine Band musiziert, die auf langjährige Erfahrung
zurückblickt.
Das Line-up der Band verspricht Gothic der auf den Einsatz klassischer
Elemente nicht verzichtet. Diese Tatsache gibt dem Album seinen Reiz.
Die Arrangements sind bemerkenswert durchdacht. Keine Verstrickung in
sinnlose Tempiwechsel, keine bloße Effekthascherei, Verzicht auf
nerviges Gruftgegröhle.
Schnörkellos und stets an der Struktur des Stücks.
Hier und da müssen die Musiker(innen) jedoch aufpassen sich nicht zu
wiederholen.
Mit "A Life beyond the shades of time" treten Eeriness aus
dem Schatten ihres Genres deutlich heraus.
Zudem sind mit "Silent voices" und "Sun and Moon
Eclipse" zwei wundervolle Instrumental-Tracks gelungen (unbedingt
reinhören).
Super gemacht Eeriness. Hoffentlich hören wir in der Folgezeit mehr
von Euch.
And
here are the results of the Mo-zart - Jury. Eeriness, eight points.
Mozart
Tja,
was soll ich sagen. Auch hier hat sich gezeigt, dass ich im letzten
Jahr, als ich diese Band das erste mal sah, richtig lag und hier ein
Sahnestück im Player liegt. Das Jahr haben Eeriness genutzt, um sich
noch mal personell zu verändern und das hat der Band gut getan. Mit
diesem Debütalbum dürfte nun allen klar sein, dass man mit dieser
Band rechnen muss.
Nun mehr zum Album.
In den Stücken werden die klassischen weiblichen Gesangsparts mit der
düsteren männlichen Stimme gepaart und wohl dosiert eingesetzt, um
eben diese Stimmung zu erzeugen, die einen träumen lässt. Man hat
das Gefühl das Gute spielt mit dem Bösen und das ist genau das, was
Fans dieser Musikrichtung hören wollen. Mit viel Herzblut
vorgetragene Melancholie, die das Innerste berührt. Als Anspieltipp
hierfür kann ich 'Grotesque Misery' nennen.
Das Instrumentalstück 'Silent Voices' wird mit soviel Gefühl
vorgetragen und man verarbeitet den ganzen Schmerz seiner Seele.
Also kann ich zu diesem Album nur sagen, dass es Eeriness gelungen
ist, eine sehr gute Mischung aus Gefühl, Melancholie, harten
Einlagen, klassischen Gesangparts und wundervollen Melodien
abzuliefern. Super!
Meine Anspieltipps auf diesem Album sind 'Sun and Moon Eclipse','Dead
Souls Embrace'und 'Only The Rain'.
Einen Kritikpunkt habe ich aber doch. Die klassischen Parts dürfen
auf keinen Fall scheinbar so wahllos und konzeptlos eingesetzt werden.
Sonst klingt es, wie nachträglich reinkopiert. Lieber noch mehr mit
dem Einsatz der Stimme spielen, um die Melancholie noch besser zum
Ausdruck zu bringen. Und bitte nicht zu einer Kopie von Nightwish
werden.
Trotzdem lasse ich mir dieses Album 8,5 Punkte kosten.
Wolfsskin
Beim
Hören dieses Albums wurde ich zuerst etwas an Nightwish erinnert.
Zwar fehlt hier der deutlichere Metaleinschlag, aber die Ähnlichkeit
war da.
Nach dem dritten oder vierten mal, konnte ich mich mit dem klassischen
Gesang anfreunden. Das gesamte Album schien mir kompromisslos
geradeaus zu gehen. Die Entwicklung der Songs fand ich sehr gelungen,
eben mal schnell, mal langsam, ganz nach Stimmung.
In diesem Album wird ein Klangteppich gelegt, der nicht nur zur
heimischen Dunkelkammer passt, sondern auch auf die grossen Bühnen
der Festivals.
Also mit diesem Album kann ich mich total identifizieren und halte
meinen Daumen hoch. Ich vergebe Eeriness für dieses Album 8 Punkte.
Medusa
ROCKHARD:
Das vielfach erfolgreich erprobte Stilmittel, einer tiefen männlichen
eine weiblichen Opernstimme entgegenzusetzen, wird auch von den
Gothic-Metal-Newcomern EERINESS gerne und oft eingesetzt. So erinnern
die neun auf ihrem Debütalbum vertretenen Songs etwas an The
Gathering zu Frühzeiten mit einem leichten Dark-Wave-Einschlag. Da
sich die meisten Stücke im Uptempo-Bereich bewegen, bestimmen nicht
nur Tristesse und andere dunkle Emotionen das Klangbild.
Doublebassdrums und flotte Gitarrenrhythmen sorgen auch ab und an für
zuckende Nackenmuskeln. "A Life Beyond The Shades Of Time"
ist somit ein durchaus gelungener Einstand für EERINESS und bringt
den Begriff Gothic Metal ziemlich genau, wenn auch unspektakulär auf
den Punkt. Sollte die Band mit der Zeit noch etwas mehr
songschreiberische Klasse und stilistisches Profil gewinnen, haben die
Schweizer sicher noch eine gro§e Zukunft vor sich.
Bruder Cle 6,5
Amboss Magazin:
Der Anfang der Schweizer geht zurück bis ins Jahr 96. Es folgten einige
Besetzungswechsel und mit der Hinzunahme von Sängerin Tilia war dann auch
das Genre gefunden, in dem ihr Full Length Debüt jetzt das Licht der Welt
erblickt. Die Mischung aus straighten Gitarren, sphärischen Keys erinnert
an Bands wie Within Temptation, der Wechselgesang zwischen weiblichen Sopran
und männlichen, leicht angerauhten Vocals erinnert an Theatre of Tragedy.
Während die opulenten Melodielinien überzeugen und eine nicht zu
unterschätzende klassische Grundstruktur den Songs den Songs einen dunklen
Soundteppich verleihen, bleiben die Gitarren eindeutig im Heavy Bereich. Die
im Mid-Tempo beheimateten Stücke bauen geschickt einen Spannungsbogen, der
sich durch Tempiwechsel und romantische Zwischenspiele äußert. So gehört auch
das über 6 minütige „the unbounded misfortune“ zu den Höhepunkten des Werkes.
Die hohen Töne der Weiblichkeit verbinden sich mit den düsteren Timbre des
männlichen Parts und verschmelzen zu einer Mischung aus Schönheit und
Bedrohlichkeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands verzichtet man auf all
zu sehren Bombast und lässt trotz der sanftmütigen Grundstruktur, welche sich
vor allem in einigen Intros wiederspiegelt, die Rohheit des Metals nie außer
Acht. (andreas)
Angelfire.com:
Out
of Switzerland comes
EERINESS,
and they play your typical Female/Male-vocal Gothic Metal (a la AFTER
FOREVER, EPICA), so with the clean soprano female vocal (Katarina
Kremarova) and the growling male vocal (guitarist Philipp
Gnos).
There are 9 songs on the CD, and it’s only a pity that the male singer
sings more than the female singer, because she has a much better voice and
could easily carry the music on her own (like NIGHTWISH). Anyway, the
music performance is of a very high level, and most of the songs are also
very good Melodic Gothic Metal songs, with as highlights “Grotesque
misery” (great keyboardwork), “The unbounded misfortune”, “Only
the rain” and “Graveyard birds”. Check it out if you’re into AFTER
FOREVER, LACUNA COIL and THE GATHERING...
Metal-Inside.de:
EERINESS aus der Schweiz
servieren uns mit „A Life Beyond The Shades Of Time“ nach diversen
Demo-Veröffentlichungen ihr erstes reguläres Album. Und die düstere
Mischung aus treibendem Metal und klassischen Gothic-Elementen kann sich
absolut hören lassen. Mit einer Melange aus Crematory und Nightwish ist
der Sound recht gut definiert, spielen doch die omnipräsenten (und
gelegentlich etwas einfachen) Keyboards eine ebenso tragende Rolle, wie
die treibende Rhythmus-Gitarrenarbeit. Der ordentlich-druckvolle
Tiefstimmengesang wird zudem konstant durch Tilia Schneider’s angenehme,
klassische Stimme ergänzt – und das, ohne dass man nach drei Tracks
genervt die Skip-Taste drücken müsste (was bei derlei Musik alleine
schon achtbar erscheint). Irrsinnig innovativ ist das alles zwar größtenteils
nicht zwingend; die Dunkelfraktion unter Euch sollte den Eidgenossen
trotzdem durchaus mal ein bis zwei Ohren spendieren, zumal auch der Sound
stimmt, und man von EERINESS hoffentlich bald noch
mehr hören wird. (heavy)
Metalkings.com:
It's been a long
time. Yes, it's been a long time since the last releases of such
grandeurs as Samael and Crematory… yes… oh - where was I. Ah,
exactly, the premiere by Eeriness. Canonic dark metal with driven
guitars, prophetic growling vocals, and bombastic keyboard decorations.
Pluses: excellent (enthusiastic handclaps, please) recording, true
master roaring, ably drumwork, a certain number of quality melodic and
compositional ideas. Shortcomings: gimpy and importunate female vocals
(as if somebody has invited the duke's daughter to sing at a ball
after the first chalice), awful clean male vocals (thanks Octopus -
occasional), some really primitive keyboard solutions. When viewed in
combination the conclusion, to cite a Russian classic, is as follows:
"What is the main happening in my life?" - "To
come…" - "The main happening of your life is still to
come…" 4-/5
Points (St. Ded)
Lesacteursdelombre.com:
Voici un groupe originaire de Switzerland, qui s'est formé en 1996, et
qui a enregistré en 1999 une première démo CD : "Lord of the night".
C'est juste après que le groupe décide d'intégrer un chant féminin.
Ils revendiquent de se rapprocher du niveau de : "The Gathering"
et "Nightwish".
A vos couteaux et fourchettes, nous allons décortiquer tout cela.
L'album commence avec :"November-thy weakness" au relent certain
de Nightwish, avec un clavier bien constant et un chant lyrique bien appuyé,
et un superbe break pouvant faire croire à la fin de celui-ci, et bien au
contraire, c'est toujours le même, et "encore et encore" ( ce
n'est pas Cabrel !)
"Grotesque Misery" est une mélodie qui tourne en boucle pour se
détacher sur le changement de rythme et faire constamment monter la sauce.
Ce morceau est en constant changement et mouvement d'ambiance.
"Silent voices" : un instrumental très touchant avec un
violoncelle des plus dépressifs et des plus chauds
(trop court !). "Lay Down" : un morceau très lent qui me fait
penser, par la mélodie clavier, à du "Summoning" période
Strongold.
" Sun & Moon Edipse" : une nappe de clavier ainsi qu'une mélodie
simple lancent les hostilités, avec un appui rythmique à la guitare, un
relent doomesque se fait ressentir tout au long du morceau.
C'est un bon album qui ne transcende rien, mais qui est très efficace et
plaisant à écouter.
Imperiumi:
Sveitsiläisen Eerinessin promo sisältää jopa yhdeksän biisiä, joten tässä
tapauksessa voidaan puhua jo täyspitkästä levystä. Vaikka bändi siis
maailmalle kurkottaakin tuosta käkikellojen luvatusta maasta, löytyy bändistä
basisti nimeltään Mikko. No, yksityiskohdat hiiteen ja itse asiaan: ”A Life
Beyond the Shades of Time” operoi atmosfäärisen (jopa gootahtavan) metallin
alueella, käyttäen fiiliksen luomiseen syntikoita, naislaulua ja muita
tyypillisiä elementtejä. Muuten musiikki liikkuu aika tavanomaisilla
urilla,
aulaja Philipp murisee osuutensa standarditasoisesti ja biisit huojuvat
brutaalin ja melodisen välimaastossa. Plussaa täytyy antaa naislaulun
osuudesta, joka ei jää tällä kertaa vain turhaksi kuorrutukseksi, vaan on
elävä osa musiikkia. Yleisestikin ottaen laulajatar Katarina kiekuu
mallikkaasti. Kiitosta täytyy myös antaa jylhän yksinkertaisesta soitannasta
ja tuotannosta - harmi vain, että biisit eivät ole kovinkaan mielenjääviä ja
siksi ”A Life…”sta jää hieman valju ja mitäänsanomaton kuva. Mutta eiköhän
tällaisellekin löydy oma kuulijakuntansa Keski-Euroopasta.
Antti Klemi
Metalkings.ru
Свежая кровь
из
Швейцарии.
Восхитительная
атмосфера
альбома,
волнующие
мелодии
и
приятные
вокализации
в
фантастическом
слиянии
Theatre Of Tragedy и
Nightwish. Gothic Metal - это
новое,
нетрадиционное
для
Crazy Life Music/Shark Records направление. И
надо
признать,
что
EERINESS - это
очень
удачный
дебют,
шведская
группа,
сочетающая
в
себе
лучшие
черты
старого
THE GATHERING и
NIGHTWISH. В
группе
два
вокалиста
(мужчина
и
женщина),
много
клавишных
и
даже
виолончель.
Metallibrary:
Швейцария
- страна
нейтралитета,
банков,
сыра и
часов
является,
по
большому
счёту,
практически
белым
пятнышком
на хэви-металлической
карте
Европы. Не
очень
много имён
из этой
страны на
слуху и,
хотя среди
этих имён
такие, без
преувеличения,
монстры,
как Celtic Frost, Coroner, Samael и Alastis,
всё-таки
маловато
будет!
Посему
группа с
цюрихской
пропиской
пробудила
некоторый
интерес.
Интерес
повысился,
когда в
буклете я
наткнулся
на
информацию
о том, что
продюсировал
диск некто
Томми
Веттерли,
также
известный,
как
гитарист,
засветившийся
на дисках Coroner
и Kreator. Отсюда
напрашивался
вывод, что Eeriness
имеет
какое-то
отношение
к трэшу.
Вывод,
прямо
скажу, не
совсем
верный,
учитывая
наличие в
группе
сразу трёх
девушек,
одна из
которых
играет на
виолончели.
Так что
пришлось
закончить
со всеми
этими
раздумьями
и наконец
начать
слушать
диск. И вот
что
выяснилось
- группа
играет
готик-метал
(не путать
со
слюнявым и
коммерчески
готик-роком!)
с
мрачновато-думовой
атмосферой,
красивыми
аранжировками
интересными
мелодиями.
В группе
используется
два типа
вокала -
основной
рыкающий
войс
некоего
Филиппа
Гноса и
замечательно
поставленный,
практически
оперный,
голос
Катарины
Кремановой.
Наличие
барышни с
подобным
вокалом
гарантирует
аналогии с
Nightwish. В
принципе,
таковые
присутствуют
(хотя
клавишного
поливалова
и
скоростей,
присущих
финнам
здесь и в
помине нет),
но, в не
меньшей
степени,
можно
провести
параллели
с Lacuna Coil, The Gathering, Paradise Lost (времён
"Gothic"!) и
старым Theatre Of Tragedy. А
в общем и
целом диск
"A Life Beyond The Shades Of Time"
представляет
собой
первые, не
очень
оригинальные,
но
аккуратные
и
продуманные
шаги на
стезе
завоевания
сердец
поклонников
готик-метала.
3,5/5 Ghostman
Powermetal.ru:
Швейцария
Скоро
мне будет
страшно
ходить по
музыкальным
магазинам.
Представляете,
заходите
Вы в
музыкальный
магазин, а
на Вас
уставились
тысячи
глаз?
Неуютно, да?
А всё идёт к
тому, ведь
обложка Eeriness "A
Life Beyond the Shades of Time"
далеко не
единственная
обложка, на
которой
изображён
глаз.
Например,
глаз
изображён
на обложке
нового
диска
словацких
мелодик
дестеров Antares.
Забавно, но
на обложке
Eeriness
изображён
правый
глаз, а на
обложке Antares -
левый (осталось
найти
обложки с
изображением
носа, рта,
ушей и т.д. и т.п.
:) ). Впрочем,
хватит об
обложках.
Давайте
разберёмся,
кто такие Eeriness.
Как
следует из
буклета, Eeriness -
швейцарская
команда, в
состав
которой
входят аж
семь (!)
музыкантов.
К
сожалению,
на
групповых
фотографиях
изображены
лишь шесть
музыкантов,
но на
отдельных
фотках
можно
найти всех.
Так вот, эти
ребята
умудрились,
записав
свой
альбом в
Швейцарии,
мастеринг
провести в
Нью-Йорке.
Впрочем,
звук от
этого не
выиграл и
идеальной
запись не
назовёшь.
Группа
играет дум-готик
металл или
что-то
вроде того.
Тексты
мрачные,
депрессивные,
женский
вокал
присутствует.
Правда, в
качестве
этого
женского
вокала я
вынужден
усомниться.
Материал
хорош и
исполнен
на
неплохом
уровне.
Песни
интересны
как с точки
зрения
музыки, так
и в плане
лирики.
Буклет
неплох и в
меру
содержателен.
Никаких
негативных
эмоций он у
меня не
вызвал.
Eeriness записали
очень
неплохой
альбом (жалко,
слишком
короткий),
который
приятно
послушать.
Увы, но
подобных
групп
слишком
много и Eeriness
среди них -
не лучшая.
ZILLO:
Manche Bands brauchen eben ein wenig länger, bis ihr Debütalbum
erscheint, aber wie lautet dieser dämliche Spruch so schön:
Gut Ding braucht Weile. Die Schweizer Eeriness gibt es bereits seit
1997 und nach ein paar Demos und einigen internen Umstrukturierungen
darf man nun ihren kraft- und gefühlvollen Gothic Metal im grossen
Stile erlauschen. Mit unter 40 Minuten Spielzeit ist die Scheibe zwar
ein wenig kurz geraten, aber das Spiel mit Düsternis und Lieblichkeit
ist so eindringlich gelungen, dass hier nur der Leitsatz zählen
kann: In der Kürze liegt die Würze. Die klassische, weibliche
Gesangsstimme von Tilia Schneider steht in ständigem Zweikampf
mit dem düsteren männlichen Gegenpart, und doch erscheint
der Gesang als umschlungene Einheit. Auch in den Melodien dominiert
dieses Ringen zwischen Sanftheit und Bitternis, zwischen Zärtlichkeit
und Agonie. Die Songs fliessen eingängig und sanft ins Ohr über,
ohne belanglos und langweilig zu wirken. Jedoch mangelt es ein wenig
an neuen Impulsen Ð irgendwo fehlt der Funke der Genialität. Somit
ist "A Life Beyond The Shades Of Time" ein gutes, aber kein herausragendes
Album im Gothic Metal-Genre. Peter Sailer
Metalstorm.ee:
Gothic Metal from
Switzerland, to be honest, I don’t remember hearing too much bands from
that part of the world, so I was surprised when I found that Eeriness were
hailing from those lands.
The band have 7 members, among those are a cello player, keyboards, and
both male and female vocals, this is their debut album after 2 demos, and
they’re signed to Shark records, those are the facts, well enough of
this, let’s go into the music.
The album starts with “November- Thy Weakness” , and from the first
notes I can say that i’m going to like the keyboards in this one, they
accompany the music very well, and they’re courtesy of Miss Tilia
Scheider (hopefully not related to Rob Scheider-the comedian-), anyway the
vocal department is kind of weird, the males vocals are not clear and not
death either…is like a gruff or something like that, somewhere in the
middle between Death and clean. The female vocals in the other hand, are
tastefully done and the singer Katarina Krémárová is very talented, too
bad that the operatic vocals are no longer a new thing in Metal…
Things are doing fine, but not great, is an ok album, until track 3
arrives “Grotesque Misery” a great song, very catchy keyboard lines,
nice arrangements and great lyrics. Next is “Dead Souls Embrace”
another good song, this is getting better and better, I think that you got
to get used to the male vocals, they may sound a little weird at first but
after a few spins you get fond of them.
“Only The rain” has a very cool keyboard intro, sadly the song falls
down after that, and becomes a little boring, but not for so long because
next is “Lay Down” another highpoint of this album, now I’m wishing
some up-tempo songs, but my wish is never fulfilled, and thus the album
ends.
So, final thoughts? Been there, heard that, Eeriness delivered nothing new
to the Gothic Metal scene, but that doesn’t mean that this album sucked,
as a matter of fact I had a great time with this one, don’t expect to
bang your head to the wall with this one, is more laid back Gothic Metal,
with some great moments, has good songs and some not-so-good songs.
The visual aspect is very important to me, the cover art is really good,
and the layout of the cd is also good, and not that it matters to the
rating, but both the female members are really cute!
Anyway, fans of Gothic Metal with operatic female vocals, nice keyboards
and “eerie” atmospheres, check this one immediately
Bright Eyes:
Ich vermute diese Band anhand des (dürftigen) Info-Zettelchens mal aus der
Schweiz. EERINESS spielen passablen Heavy Gothic Metal, bei dem sich ein
männlicher Shouter (grunzt) und eine süße weibliche Stimme (trillert) die
Vocals gerecht geteilt haben. Obwohl sich die Band redlich mühte, Atmosphäre
und kompositorische Größe in die Stücke von „A Life Beyond The Shades Of Time“
einfließen zu lassen, kann mich die Scheibe auch nach dem vierten Durchlauf
nur mäßig begeistern bzw. nicht in ein richtig tiefes Loch stürzen lassen,
wie das beispielsweise mit dem sehr getragenen ´Sun And Moon Eclipse´ von der
Combo wahrscheinlich beabsichtig gewesen ist. Im direkten Vergleich schneiden
EPICA mit ihrer aktuellen Platte „The Phantom Agony“ einfach besser ab, weil
deren Songstrukturen eine Ecke gediegener ausgefallen sind und Sound sowie
Gesangsleistungen edler klingen. Ich möchte den Eidgenossen (so sie denn
tatsächlich welche sind) keinesfalls attestieren, eine miese Platte
abgeliefert zu haben. Es ist jedoch so, dass diese Gothic Metal Kiste mit
zweistimmigem Gesang von Männlein und Weiblein mittlerweile halt schon
ziemlich ausgereizt ist und man deshalb zumindest ein paar neue/herausragende
Impulse bringen muss, um sich von der breiten Durchschnittsmasse abzuheben.
Potenzial ist jedenfalls vorhanden. Jetzt gilt es, auch noch das letzte
Quäntchen herauszukitzeln – eine etwas überzeugendere Gesangsleistung
des Männchens und ein besserer Sound der Rhythmusgitarre wäre dazu
vielleicht schon hilfreich.
Bernd Joachim
7 von 13 Augen
LEGACY:
EERINESS haben sich dem Gothic Metal verschrieben. Was gro§artig neues,
erschaffen sie in diesem leider dahinsiechenden Subgenre auch nicht
gerade. Nerven tun sie allerdings auch nicht. Damit befinde ich mich
hier wiedermal in der ãnettenÒ Situation, Euch da drau§en eine ziemlich
gesichtslose CD beschreiben zu müssen, die zu gut ist, um sie zu
verrei§en, aber auch nicht wirklich Akzente setzt. Wer halt mal wieder
Bock auf eine hohe Engelstimme hat, die sich zu leicht opulentem Gothic
Metal-Sound Gesangsduelle mit ihrem männlichen Gegenstück
bietet und dabei ein wenig an Theatre Of Tragedy in der ãAegisÒ-Phase
erinnern, wer Gothic Metal-Alleskäufer ist, der wird hier ganz
gut bedient. Die Sängerin ist halt keine Göttin wie Sharon
von Within Temptation (die der hä§lichen und unfähigen Trälersuse
von Nightwish mal zeigt wo es langgeht) sondern nur eine Sängerin,
die wenigstens nicht nervt. Der männliche Gegenpart erinnert mich
stimmlich ein wenig an Alf (kein scherz!) und den Sänger von Terminal
Choice und ist auch okay. Was bleibt ist halt identitätsloses Songswriting
und eine nette CD, über deren Kauf man sich als Genrefan zu keiner
Sekunde ärgert. Braucht man nicht, ist aber nicht schlecht. (OB)
9 Punkte
Blooddawn.de:
Eine Mischung aus frühen THE GATHERING und heutigen NIGHTWISH, so wird
diese Promo-CD von EERINESS aus der Schweiz beschrieben; Gothic Metal also.
Meinen ersten Eindruck beschreibe ich mal so: Das mit NIGHTWISH kann ich
durchaus nachvollziehen, doch THE GATHERING kenne ich „erst“ seit „Mandylion“
und damit haben sie reichlich wenig zu tun. Jedoch vorher waren die Holländer
anders als heute, sie hatten auch einen Sänger, ehe sie nur Musik mit
weiblichem Gesang machten. Dazu kann ich leider nichts sagen, aber ich würde
EERINESS eher in Richtung THEATER OF TRAGEDY ansiedeln; sowohl vom dunklen
tiefen Männergesang, als auch von der Operngleichen Frauenstimme.
Die Band existiert schon seit dem Jahre 1996, jedoch einige Besetzungswechsel
wurden vollzogen und Sängerin Katarina Krcmarova kam erst um die
Jahrtausendwende hinzu, vorher gab es bei EERINESS nur männliche Vocals, die
von Philipp Gnoss übernommen wurden und werden. Des Weiteren gibt es neben
Gnoss, der auch noch Gitarre spielt, einen weiteren Klampfer, einen Drummer,
einen Bassist, eine Keyboarderin und auch ein Cello. Passend zu dem
Gothic-Stil sind tiefe Gitarren und das Cello im Hintergrund, sowie zum Teil
vordergründiges Keyboard, zum Teil mit Cembalo-Sound.
Auf der Seite der Plattenfirma Shark Records (http://www.sharkrecords.de/soundfiles.html) sind drei Songs zum Download,
unter anderem der Opener „Novemeber – Thy Weakness“, den ich sehr gut finde,
meines Erachtens das Highlight der CD, die neun Stück und insgesamt nicht
ganz 40 Minuten umfasst. Weiterhin zum Download auf der oben angeführten
Adresse stehen „Grotesque Misery“ und „Dead Souls Embrace“. Weiterhin ist
„Lay Down“ hervorzuheben, besonders das Outro, was durch ein schönes
Zusammenspiel von Cello, Keyboard und Gitarre besticht.
Des Weiteren kann ich mit Gothic Metal leider nicht sehr viel anfangen,
abgesehen von besagten Songs hört sich alles in meinen Ohren zu gleich an,
der abwechselnde Gesang, das vordergründig aufdringliche Keyboard und die
tiefen Gitarren, aber für Fans ist es mit Sicherheit das Richtige!
Cornholio