Release at
23.03.2007

CD-Cover

Paths


Actual CD!!

CD-Cover

A Life Beyond The Shades Of Time




Presse reports/reviews of "Paths" 

Metalfactory.ch:
Tja, werte Freunde der düsteren und melancholischen Mucke, mit Gothic Metal-Bands ist das ja heutzutage so wie mit dem Angebot aus dem aktuellen IKEA-Katalog: Sehr vieles ist einfach nur billig produziert und beliebig austauschbar, ohne dass man einen Unterschied bemerken würde (bis auf die lustigen Bezeichnungen natürlich), und doch kann man auch hier ziemlich gute Sachen ergattern. Man mag sich jetzt fragen, warum ich diesen zugegebenermassen an den Haaren herbeigezogenen Vergleich angestrebt habe, aber das hat alles seinen Sinn. Wie gesagt, der Markt wird nach wie vor von Plagiaten der übelsten Sorte überschwemmt, und es ist beinahe unmöglich, einen einigermassen passablen Überblick zu behalten. Ab und an findet sich aber doch in diesem ewigen Strom der Kopien und Trittbrettfahrer etwas, das sich lohnt, entdeckt zu werden. Eeriness dürfen hier ohne jegliche Übertreibung genannt werden, denn nur schon ihr offizieller Erstling „A Life Beyond The Shades Of Time“ hat sich aus der Masse herausgehoben, und „Paths“ macht da keine Ausnahme und knüpft genau dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Und doch hat sich einiges geändert, sowohl in der Bandbesetzung selber (die weiblichen, sehr schönen Vocals werden neu von Sirkka Skald übernommen und als Fellgerber agiert Thomas Willareth ) als auch im Sound: Der ist versierter geworden, härter, druckvoller im Aufbau, gleichzeitig auch sensibler, man möchte an dieser Stelle das Wort zerbrechlich verwenden, denn genauso kommen einige Passagen rüber. Beispielsweise die Endsequenz von „The Cruelty Of Life“: Zuerst faden die Gitarren, der Bass und das Schlagwerk aus, anschliessend folgt eine einfühlsame Keyboard- und Violoncello-Melodie, die zum Einen einfach sehr schön ist, und zum Anderen zeigt, dass Eeriness darauf bedacht sind, alle Instrumente zur Geltung zu bringen. Das darauffolgende „Thanatos“ reisst einen jedoch sogleich wieder aus den Träumereien, denn hier wird deftigst gebolzt, ohne jedoch zu ruppig zu werden, denn das würde meiner bescheidenen Meinung nicht passen. Absoluter Anspieltipp ist aber der zweite Track, „Neurosia“: Eingängig, wunderschöne Reibeisenstimme von Philipp Gnos (absoluter Pluspunkt, was die gesamte Scheibe betrifft: Es wird eher selten richtig gegrowlt, die meiste Zeit sind die männlichen Vocals rau, düster und packend, vergleichbar mit Stefan Hertrich, ex-Darkseed, SpiRitual), extrem melodisch und dennoch dunkel, kraftvoll, treibend… Worte reichen nicht aus um diesen Hörgenuss standesgemäss beschreiben zu können, das muss jede/r selber erfahren (gegen Schluss schimmern sogar leichte Type O Negative- und November’s Doom-Einflüsse durch). Um alles auf den Punkt zu bringen: Eeriness servieren mit ‚Paths’ eingängigen und dennoch kantigen Gothic Metal made in Switzerland, der garantiert die Gruft erbeben lässt und jeden Schwarzkittel zum Tanzen bringt. Geheimtipp!
Toby S.
Punkte: 9.7 von 10


Musik.Terrorverlag.de:
Die Schweizer Dark Gothic Metaller EERINESS hauen mit "Paths" satte 4 Jahre nach dem Debüt ihr zweites Langeisen raus. Unverständlich, weshalb da noch kein „richtiges“ Label zugeschlagen hat! Denn schon für das 2003er Werk "A Life Beyond the Shades of Time", welches immerhin auf Shark Records erschien, heimste man ausnahmslos positivste Reviews ein. Das sollte sich mit dem neuen Werk fortsetzen. Die üblichen Genre-Verdächtigen dürfen als Vergleich natürlich wieder herhalten, dennoch geht durch die sehr gothische Rangehensweise die Originalität nicht unter, eher im Gegenteil!

Ein ausgereiftes Songwriting erwartet den Hörer, die Combo musiziert schließlich auch schon seit 1996. In der momentan 7-köpfigen Band erhellen auch 3 Grazien das Firmament, bei denen vor allem Sängerin Sirkka Skald mit ihrem operesken Gesang heraussticht! Steht einer Tarja Turunen in nichts nach! Aber auch die reichlichen Violoncelli- und Keyboard-Einlagen von
Zorka Ciklaminy bzw. Tilia Schneider sorgen für etliche Gänsehautmomente. Was nicht heißt, das die 4 Herren der Schöpfung da hinterherhinken! Die zimmern nämlich ein solides Fundament mit knackigen Sounds und der Wechselgesang Growl/ Clean/ Operesk kann sich schwer sehen lassen.

Die 45 Minuten bis zum schönen 2-minütigen Outro "Drifting Finitness" vergehen wie im Flug und man ist geneigt, schnell die Repeat-Taste zu betätigen, um sich erneut geiles Zeug wie den fetten Opener "Grief and Despair", das bombastische "Neurasia", das an alte PARADISE LOST/ MY DYING BRIDE angelehnte "Afraid to Lose"(Hit!), schnell riffendes wie "Thanatos" oder den obergeilen Rausschmeißer "Time" reinzupfeiffen! Abgerundet wird diese kleine Undergroundperle durch ein sehr stimmiges Cover und das feine Booklet. Äußerst empfehlenswert!

Moses


EvilRocksHard.de:
Schon zu ihrem ersten Album bekamen die Damen und Herren gute Kritiken und stellten eine wohltuende Alternative zu den damaligen Genregrößen wie Within Temptation und Nightwish dar.

Doch mit diesem Album sollten es diese Formation schaffen, den ganz großen Sprung angehen zu können. Das neue Eisen ist härter und noch abwechslungsreicher geworden ohne aber auf altbekanntes zu verzichten. Der dualistische Gesang ist nach wie vor vorhanden, aber zu der Sopranistin gesellt sich ab und eine zweite Sopranistin, die dieselbe Melodie singt jedoch eine Terz oder Quinte unten drunter, einfach genial diese Intonierung. Kommen wir nun zur zweiten auffallenden Neuerung, der härteren Gangart. Schneller, mit mehr Blastanteilen aber ohne das Gefrickel herauf zu beschwören, immer die straighte Line vor Augen. Nehmen wir nur mal den Song 'Grief And Despair', der auch gleich den Opener darstellt - hier finden sich die bekannten Cello-Parts aber auch die beiden Sopranistinnen, die eine gewaltige Klangfarbe entwickeln und dies noch mit der tiefen Männerstimme kombiniert und einem getragenen Instrumententempo - schon der erste Song begeistert und inspiriert. Die blastigen Elemnte lassen sich zum Beispiel bei dem Song 'Facing Up To My Destiny' entdecken, aber nicht nur dort.

Letztendlich ist eine ausgewogene und mit Überraschungen gespickte Scheibe entstanden, die das Prädikat "Besonders wertvoll" definitiv verdient hat. Mein Tipp: Für alle Gothic-Metal-Fans ein absolutes Muss, für Metalheads im klassischen Sinn auch ein interesssantes Album, welches es lohnen würde ein Ohr zu riskieren!

Car Sten


Metalnews.de:
Die Schweizer EERINESS schicken dieser Tage mit "Paths" ihr Zweitwerk ins Rennen. Wie schon beim Vorgänger "Beyond The Shades Of Time" bieten die Eidgenossen dabei sauber gespielten Gothic Metal. Insgesamt erinnern die Stücke dabei an Bands wie TRISTANIA, TRAIL OF TEARS oder auch SIRENIA, haben dabei allerdings eine eigene Handschrift. Mit dafür verantwortlich ist das Cellospiel von Zorka Ciklaminy , das den Songs einen leicht verträumten, melancholischen Hintergrund gibt. Zudem geht man bedeutend härter und düsterer zu Werke, als die oben erwähnten Bands. Bei den atmosphärischen Keyboardteppichen erkennt man zudem Parallelen zum melodischen Black Metal der Marke GRAVEWORM oder DIMMU BORGIR.

Im Vergleich zum manchmal vielleicht etwas überladenen Vorgänger stehen auf "Paths" ganz klar die Gitarren im Vordergrund, was den Stücken sehr gut zu Gesicht steht. Dazu kommt eine saubere, druckvolle Pruduktion, für die sich die Band in die badischen Iguana Studios begeben hatte. So findet sich auf der Platte eine gesunde Mischung aus Härte, Melodie und Melancholie wieder, die den eigenen Stil von EERINESS betont.

Gesanglich dominiert bei den Eidgenossen der knurrende Growlgesang von Sänger/Gitarrist Philipp Gnos . Im Gegensatz dazu steht der elfenhafte Operngesang von Neuzugang Sirkka Skald, die ihr Organ vorteilhaft präsentiert und damit die Stück um weitere Nuancen bereichert. Desweiteren gibt es in einigen Passagen auch cleane Vocals zu hören, die allerdings eher der Abrundung des Ganzen dienen.

Höhepunkte des Albums sind neben dem fulminanten Opener "Grief And Despair" für mich das bretternde "Thanatos", sowie "Overshadowed" und das abwechslungsreiche "Time". Allerdings haben sich mit "Neurosia" und dem abschließenden Instrumental "Drifting Finitness" in meinen Augen auch zwei Songs eingeschlichen, die das Niveau nicht ganz halten können. So bleibt unter dem Strich eine wirklich erstklassige Platte, die ich Freunden des Genres nur wärmstens empfehlen kann. So manche ander Band, die dieser Tage ein Album veröffentlichte, hätte sich hier eine gewaltige Scheibe abschneiden können [siehe vor allem die eher durchschnittlichen Veröffentlichungen von TRISTANIA und SIRENIA].

Punkte 6 von 7 (MN TIPP)/Oliver "Calandryll" Jung

 


Vampster.de:
Na, wenn das keine Scheibe für mich ist... Drei Frauen auf einen Schlag in einer Band, erprobter Gothic Metal mit zweigeschlechtlichem Gesang, schleppend drückendes Tempo und die atmosphärische Instrumental-Draufgabe in Form eines Violoncellos. Da hüpft die Objektivität schon mal über Bord und weicht den subjektiven Faves. Aber auch davon abgesehen hat das zweite Album der Schweizer Formation einiges zu bieten. Als erstes sollte diesbezüglich die Abwechslung genannt werden, die beinahe jedem Song seine eigenen Trademarks kredenzt. Auch die melodische Komponente darf nicht außer Acht gelassen werden. Alleine das Piano-Ende von "The Cruelty Of Life" ist ein Gedicht, selbst wenn es nur eine Handvoll Tastenanschläge rezitiert.

Wenngleich es für Gothic Metal-Acts zusehends schwieriger, wenn nicht gar unmöglich wird, eigene Nischen für sich beanspruchen zu können bzw. gar welche neu zu schaffen, so heben sich
EERINESS doch ein wenig vom Gros des Genre-Mittelmaßes ab. Als hydraulische Hebebühnen fungieren hier vor allem die härteren, beinahe deathigen Passagen wie gegen Ende von "Neurosia", der leicht gewöhnungsbedürftige Gesang von Philipp Gnos , der von der Intonation stellenweise an THE VISION BLEAKs Allen Konstanz erinnert (etwa in "Facing up to my Destiny") und nicht zuletzt der sehr gelungene Einsatz des Violoncellos, das dem Album einen charismatisch melancholischen Anstrich verleiht. Aber auch die klassischen Elemente des Genres werden gut umgesetzt, wenngleich diese Passagen zu linienkonform wirken. Ganz gut versteht es auch der Sopran-Gesang von Sirkka Skald zu gefallen. Insbesondere die Form, wie er eingesetzt wird. EERINESS verzichten hier großteils auf das typische "Die Schöne & das Biest"-Klischee, sondern verbinden die beiden Gesangsstile zu einem zwar kontrastreichen, aber homogenen Ganzen.

"Paths" ist ein durchweg gutes Album geworden, das anspruchsvoller ist als viele andere Gothic Metal-Scheiben, härter als das Vorgänger-Album, überraschend spät zündet und erfreulich abwechslungsreich ist.

Autor: BWLinz

 


Metalstorm.ee:
Eeriness is a band coming from Switzerland, a country with not so many bands, but keeping high quality standards with the music the local acts have to present (Celtic Frost, Coroner, Lacrimosa, Samael to name a few). They move in gothic metal soundscapes and within 2007 they managed to return with their second album, "Paths", an album that will entrance your senses with the poetic atmosphere it evokes through its fragile, yet metallic, aesthetic.

Ten compositions and 47 minutes of beautiful music to worship with all of your heart is what Eeriness have to offer through their new album. "Paths" starts echoing in your room and you slowly start losing yourself into its gentle nature that devours your esoteric world in the most kind way, so beautifully that you can't deny this process. Every single instrument and vocal line partaking in this attempt is well-conceived and well-executed, giving you the impression that everything is flowing naturally, except for the male vocals of which i will speak soon enough so as to not be misunderstood and make my statement clearer and not lower
Philipp Gnos ' interpretation.

The guitars offer some really inspired work, the riffing is bittersweet and plays an important role in the atmosphere of the album, whether the guitars have a more emotional edge or a more dynamic one, a more soloing attitude or a more acoustic one, they never fail to create the strong core of the compositions and pave the way for the rest of the instruments and the vocals to enter and adorn the soundscape in the most ideal way! The rhythm section holds tight the compositions with its groove and power in an unerring way. The violoncello and the piano/keyboards dance together in a poetic manner their heart-rending waltz, with the violoncello adding a dramatic and doleful sense to the compositions, the piano melodies adding an elegance to the overall soundscape and the keyboards either a more emotional aspect or a more intense symphonic one. Just listen to the piano/keyboard work on "The Cruelty Of Life" and if you won't find it at least fabulous then i really don't know what to say. The female vocals is a highlight itself, Sirkka Skald has one of the most beautiful female operatic voices in the metal scene in my opinion. She's not so present in the album, and speaking of that i mean when the time comes to compare them with other bands of the scene that use female vocals. Eeriness use female vocals through their compositions enough times so as to not sound boring but also make their presence in the most appropriate way and lend another tone to the compositions when needed, escalating the emotional charge of the songs in a more fragile way. The male vocals now, they are just good, having either a semi-grunting or a pure grunting accent, a little bit of singing as well at times, but somehow
Philipp Gnos
makes them sound as if they were the most ideal vocals for the music of Eeriness, they pace beautifully with the compositions making them a part of the music that shouldn't be missing! Some people might need time to get used to the vocals, just give the album a few spins paying attention to everything as a unity and you're going to love them.

The album flows as one, everything is made to make "Paths" go on as a unity, a very important factor since this release is going to monopolise your interest for a long time. It is one of the most emotionally sincere releases in the gothic metal scene for 2007, the more you listen to "Paths" the more paths you discover through the compositions, it becomes a sweet addiction to fill your nighttime with bittersweet visions and memories.

PS: Thanatos, which is the 6th song of the album, is a greek word and means "death".

Points 8,8 of 10/Der Rozzengarten

 


 

Metalperspective.com:

Eeriness comes from Switzerland, the land of the mighty Celtic Frost, Crystal Ball, Lunatica and many more that I forget now. They have already eleven years of existence and have release two demos and their debut album back in 2003. After four years of hard work they strike back with their newest work "Paths".

In this album Eeriness have included ten tracks and almost fifty minutes of dark gothic metal. Actually Eeriness is another band that they follow the path of dual male and female vocals, which means that the male vocals are a little bit extreme and the female more ethereal.

Sometimes I am wondering with myself, what else new you can hear from a band that follows the gothic/atmospheric metal path. So far I haven’t found the answer, but I believe every band has its personality. If this personality and musicianship are in high levels, then they can release something really interesting.

If you want to have a picture of the music of Eeriness in your mind, imagine influences from Trail of Tears, Tristania and Paradise Lost together with the personal sound of the band, with a very talented singer and well worked compositions. Personally I believe that Eeriness have found their personal sound and I dare to predict that in every new release they will give us something better and more mature than their previous work. Last but not least, personally I adore the time that I spent to hear the music from Eeriness and definitely their album will be for quite long inside my CD player.

Points 8,5 of 10/Antonis Maglaras


Metalworld:
Die Schweizer Gothic-Metaller Eeriness besingen auf „Paths“ die emotionale Zerrissenheit der Sehnsucht nach innerer Zufriedenheit und der Realität, die ein unüberwindbar scheinendes Hindernis auf dem Weg zur Erfüllung derselben darstellt. Die im Vordergrund stehenden Growls von Frontmann Philipp Gnos und der ein wenig zurückhaltender eingesetzte Operngesang Sirkka Skalds stellen, analog zu den brachialen und sanften klängen, das Licht der Dunkelheit gegenüber, was besondere Höhepunkte erreicht, wenn beides gleichzeitig vorkommt. Die Arrangements sind sehr abwechslungsreich, und der Einsatz eines Cellos verleiht den wunderschönen Melodien eine besondere wehmütige, stellenweise auch schauerliche Note. Eeriness haben mit ihrer eher düsteren Mischung aus Metal und Gothic eine Balance gefunden, die mir sehr gefällt, und mit ihren überdurchschnittlich tiefgründigen Texten sind sie gewiss eine Bereicherung für dieses stetig wachsende Genre.
Ronny


Music-Scan.de:
Gothic-Metal ist in der Regel wie der Tanz auf einer scharfen Klinge, das Wandeln auf einem sehr schmalen Grat, immer versucht in Extreme zu verfallen. Auf der einen Seite warten wahre Gefühle, echt Dunkelheit und tiefe Trauer, doch einen Schritt zuweit, gleitet es schnell ins übertrieben Pathetische ab und klingt einfach nur dick aufgetragen. Diese Erfahrung haben schon einige Bands teilen müssen und dies verleidet auch den Genuß so mancher Veröffentlichung aus diesem Bereich. Auch EERINESS (zu deutsch : Unheimlichkeit) wandeln entlang dieser Grenze, aber es sei vorweggenommen, über weite Strecken gelingt ihnen dieser schwierige Balanceakt. "Paths" ist nach der ersten Promo-CD und der nachfolgenden VÖ "A Life Beyond The Shades Of Time" das dritte Lebenszeichen des Septetts (wobei drei Mitglieder die Band mittlerweile verlassen haben) aus dem Süden Deutschlands. Im Gegensatz zu manch anderer Truppe, verzetteln sich EERINESS auch nicht in süßlichen Spielchen der Marke "Die schöne und das Biest", auch wenn man mit Sirkka Skald eine Chanteuse in seinen Reihen hat, die offenbar über eine klassische Gesangsausbildung verfügt und sich mit Sänger Philipp muntere Gesangsduelle liefert. Trotzdem, die Songs sind enorm abwechslungsreich, clever arrangiert und müssen sich vor Genregrößen absolut nicht verstecken. Hier stimmt auch die Bezeichung Metal noch, denn viel zu oft hört man bei vergleichbaren Bands nur noch sehr dezent eingesetzte Gitarren. Doch "Paths" besticht sowohl durch knallende, rockende Passagen, wie eben auch durch üppige Arrangements und wohldosierte Melodien. Einziges Manko scheint mir die doch etwas eindimensional dahertönende männliche Stimme zu sein, aber selbst das kann den famosen Gesamteindruck nicht trüben.
Daniel
Punkte: 8 von 10



Stadtstreicher.de:
Die Schweizer Band bietet auf ihrem zweiten Album rockigen, düsteren Gothicmetall, wie er derzeit in diesem Genre ziemlich angesagt ist. Eeriness arbeiten mit einer Opernsängerin, was allerdings gleich die (berechtigte) Frage nach Epigonentum aufwirft. Ja, Nightwish lassen da irgendwie schon gewaltig grüßen. Die Platte ist hart und für Metalverhältnisse auch ansatzweise progressiv. Zum Septett gehört eine Cellistin, die durch ihr direktes Spiel - im Meer von sonst synthetischen Streichern - wunderbare Akzente setzt. Die Kombination von rauhem männlichen Gesangs und weiblicher Opernstimme ist freilich nicht so jedermanns Ding - und je nach Musikgeschmack entweder grandios oder nervend. Musikalisch ist die Band indes absolut versiert und stets bemüht, das Ganze trotz aller Homogenität nicht langweilig werden zu lassen. Da gibt es tolle Rhythmuswechsel, Gitarrenriffs folgen plötzlich sparsame Klaviereinlagen, und es gibt auch mal
ein Solo vom Cello. Gar nicht übel das Ganze, über banale Texte sollte man sich allerdings keine Gedanken weiter machen. Highlights sind der fulminante Opener "Grief And Despair", das spannende Stück "Time" und das finale Instrumental "Drifting Finitness.

Bewertung: Fulminant

Autor : Peter Viertel


Stormbringer.at:
Nach und nach scheint Musik der etwas härteren Gangart dem bisherigen Exportschlager der Schweiz (nämlich dem Käse) den Rang abzulaufen. Mit EERINESS scharrt nach KROKUS, GOTTHARD, CATARACT, SAMAEL & Co eine weitere vielversprechende Band in den Startlöchern, die mit ihrer zweiten regulären CD "Paths" vorwiegend Freunde von gothic-metallischen Klängen bedient.

Zugegeben, die Idee agressive männliche Vocals in Kontrast zu elfenhaften female Vocals zu stellen, ist alles andere als neu. Dennoch ist bei
EERINESS einiges anders, als bei vielen vergleichbaren Bands. Mit Sirkka Skald haben die Eidgenossen nämlich eine Sängerin an Bord, die sich nicht auf die hauchdünnen obersten Regionen der Gesangsskalen beschränkt, sondern mit einer toll ausgebildeten und vollen Stimme punkten kann. Auch wenn der Vergleich zu Ex-NIGHTWISH Sängerin Tarja Turunen bei ähnlich gelagerten Bands immer wieder bemüht wird, hier trifft er ausnahmsweise wirklich zu, was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. Zweites tragendes Element ist das Cello, das einen schönen Gegenpol zu den heftig schrubbenden Gitarren setzt. Auch das ist nicht neu, passt aber sehr gut zu den Songs von EERINESS und erzeugt Stimmungen, wie man sie seit der mediengerechten Bestattung von SENTENCED kaum mehr zu hören bekommen hat.

Ein bisschen müssen die Schweizer noch am Songwriting feilen. Das Mass an Komplexität und Härtegrad in Kombination mit melancholisch-traurigen Stilelementen geht soweit in Ordnung, wirkt allerdings stellenweise noch etwas holprig. Wie man hört, befindet sich das Lineup der Band allerdings derzeit im Umbruch - sobald sie hier etwas Ruhe gefunden haben sollte da noch einiges möglich sein. Vorerst dürfen
EERINESS aber schon mal als handfester Geheimtipp aus der Schweiz gehandelt werden.

Punkte: 3,5 von 5
Autor:
ADL



Arising Realm:
Gothic Metal aus der Schweiz bekommen wir in Wien nicht oft zu hören. Eeriness existieren seit knapp elf Jahren und legten mit „Paths“ vor kurzem ihr neuestes Langeisen vor. Im Gothic Bereich sucht man interessante Scheiben mittlerweile mit der Lupe, zuwenig Interessantes wird leider in diesem Bereich veröffentlicht. Eeriness haben das Dilemma erkannt und versuchen nicht, zwanghaft eine der bereits etablierten Gothic Truppen zu kopierenm sondern fabrizieren auf „Paths“ eine gesunde Mischung aus hartmetallischen und dunklen Klängen, ohne jedoch vorhersehbar zu klingen. Auf insgesamt zehn Songs versucht das Schweizer Septett ihre Definition von eingängigen Klängen, gepaart mit hartem Riffing, zu kombinieren, ohne jedoch darauf zu vergessen, den Songs einen eigenen Stempel aufzudrücken. Natürlich ist ein Wechselspiel zwischen männlichen und weiblichen Stimmen nicht wirklich neu, doch „Paths“ kann sich als Gesamtwerk betrachtet durchaus sehen lassen, wobei Eeriness Vergleiche mit „grossen“ Bands keinesfalls zu scheuen brauchen.  

Punkte: 8 von 10
Autor: Michael Freitag

 


Home-of-Rock.de:
Selten sind sie inzwischen geworden, die Bands, die der guten alten Gothic Metal-Schule huldigen und schwermütige Melancholie mit harschem Black Metal in Einklang bringen. Das ist ja auch irgendwo nachvollziehbar, wenn man sieht, dass die gemäßigte, orchestral-melodische Variante inzwischen wesentlich breitere Publikumsschichten anspricht und die realistische Chance auf nicht zu unterschätzende Charterfolge offeriert.

Die Schweizer EERINESS sorgen hier erfreulicherweise für ein wenig Abhilfe und widmen sich voll und ganz dem Sound, der frühe THEATRE OF TRAGEDY oder TRISTANIA auszeichnete.

Große Überraschungen gibt es dabei nicht. Natürlich hetzt der grimmige, lüstern geifernde Troll mit zotteligem Fell die anmutig zirpende Elfe im eleganten langen Kleid von der Oper über den verlassenen Friedhof quer durch das dichte Unterholz zu seinem finsteren Unterschlupf.

Zornige Riffattacken sorgen für den notwendigen Druck und ansprechende Härte, elegische Keyboard- und erhabene Streicherpassagen schaffen die ansprechende Atmosphäre, wenn Licht und Dunkel sich schließlich vereinen.

EERINESS beherrschen das Spiel der Kontraste in Perfektion und peitschen den Hörer durch ein Wechselbad der Emotionen, zwischen aufwühlend und mitreißend hin zu besänftigend umschmeichelnd. Das ganze geschieht auf technisch hohem Niveau und innerhalb der Genre-Klischees auf spannende und abwechslungsreiche Weise.

Für Liebhaber dieser Klänge bleiben bei "Paths" keinerlei Wünsche offen. Wenn es den Eidgenossen jetzt noch gelingt ihre musikalischen Visionen unfallfrei und vor allem wesentlich häufiger als in der Vergangenheit auf die Bühnenbretter dieser Welt zu bringen, dann steht dem Durchbruch im Gothic Metal-Underground auf breiter Front nichts mehr im Wege.

Martin Schneider

 


Heavy-Metal.de:
Eeriness haben in den letzten Jahren etliche Besetzungswechsel hinter sich gebracht. Doch so langsam scheinen sie sich in eine feste und, vor allen Dingen, gute Form gebracht zu haben. Der neue Silberling ‚Paths’ ist jedenfalls eine richtig gute Gothic-Metal-Platte geworden. Ausdrucksstarke und saubere Cello-Passagen lockern den Sound genauso schön auf wie der klare und engelsgleiche Sopran-Gesang. Die Musik ist vom ersten bis zum letzten Ton melodisch und auch proffessionell gespielt. Die Songs haben, jeder für sich, eine eigenständigleit und einen hohen wiedererkennungswert. Ich kenne leider die vorherigen Aufnahmen von Eeriness nicht aber ich muss sagen, dass diese Veröffentlichung hier sicherlich viele Gothic-Metaller begeistern wird. OK, für mich persönlich könnte es ab und zu mal eine Spur härter sein, aber als Musiker gebe ich gerne zu das hier alles stimmt und gut klingt. Die Produktion tut ihr Übriges dazu und ist sauber und klar. Genau so muss man abmischen wenn man diese Musikrichtung macht.Gesamteindruck nicht trüben.
Ich kann hier wirklich nichts negatives finden. Mein Lieblingssong ist der dritte ‚Afraid To Lose’. Das heisst aber nicht das die anderen schlechter sind...... Ich denke mal jeder darf einen Lieblingssong haben..
8 Punkte für Paths/Kain

 


FMM-Rock.de:
Auf ihrem zweiten Album bieten uns Eeriness wieder teils harten, teils ergreifenden Gothic Rock/ Metal, der zu Beginn bei "Grief And Despair" treibt und stampft ohne Ende, wobei auch die Stimme von Philipp Gnos trotz den Growls sehr gut zu verstehen ist. Ganz eindeutig erinnern mich die Cello Parts von Zorka Ciklaminy etwas an Eisregen, doch das passt hier und die Mischung mit dem Keyspiel von Tilia Schneider trifft den Nagel auf den Kopf. Der opernhafte Gesang von Sirkka Skald sitzt punktgenau und vermischt Kälte und Wärrme durch die unterschiedlichen Stimmen. Deutlich härter fällt da schon "Neurosia" aus, auch wenn das Cello im Mittelpart den Song ein wenig auflockert. Durchzogen von vielen Breaks, kommt uns "Afraid To Lose" entgegen, das etwas fordernd und trotzdem geheimnisvoll klingt, wie es auch bei den folgenden Stücken "Facing Up To My Destiny", wo Sirkka entzückend ihr Organ ins Mikro schmettert, und "The Cruelty Of Life" weiter. Dieser Song ist zwar ein wenig eingängiger, ist aber auch raffiniert aufgebaut. Richtig schnelle und ungewohnte Passagen haben wir in "Thanatos", das war man bis hierher von dem Album nicht gewohnt. Auch männlich cleaner und melodischer Gesang ist zu vernehmen, nämlich bei "Time". Das klassische Intrumental "Drifting Darkness" beendet ein Album, das zwar stark ist, aber doch ein wenig braucht, um zu greifen, denn hier sind so viele Feinheiten versteckt, mit denen man erst mal warm werden muss.
Autor:  Jochen Strubel

 



Myrelevation:
EERINESS schicken 4 Jahre nach "A Life Beyond The Shades Of Time" ihr neues Album ins Rennen. Mit Violoncello und Vocals beiderlei Geschlechts fährt das 7 köpfige Gothic-Metal Projekt (mittlerweile haben allerdings 3 Bandmitglieder ihren Ausstieg bekannt gegeben) eher den klassischen düsteren Sound und das tut den Ohren in Zeiten des totalen Ausverkaufs ähnlicher Gruppierungen doch mal wieder richtig gut. An Hitpotential haben die Schweizer dennoch einiges zu bieten auch wenn auf Grund der an den Tag gelegten Härte wohl erstmal kein Charterfolg in Aussicht steht. "Facing Up My Destiny" wäre so ein Track: Komplexer Aufbau, eingängige Melodien, wunderschöner Cello-Part, geschickte Gegenüberstellung der Sänger Philipp Gnos und Sirkka Skald (1a Opernstimme übrigens!). Spätestens "Thanatos" mit seinem Wechselspiel aus Knüppelei und Melodic Parts sollte jeden Skeptiker davon überzeugen, dass EERINESS das Gothic Genre nicht als Sprungbrett zum Mainstream nutzen sondern auf "Paths" die Szene bedienen möchten. Wenn sich die Band nicht demnächst auflösen wird, wie man hier und da munkelt, sollte das eigentlich ganz gut gelingen mit so einer starken Scheibe.
"Paths" punktet mit Gefühl, Härte und Innovation. Besonders die Arbeit der Gitarristen und des Drummers weiss mit todesmetallischer Attitüde immer wieder zu überzeugen. Leichte Abzüge gibt es für die teils trivial anmutenden Lyrics.

Pierre Lorenz; 10/15 Punkte

 


Heavy!-Magazin:
Gothic Metal mit einer Trällerelse als Aushängeschild ist ja nun bei leibe nichts besonderes mehr. Doch durch die zwar nicht schöne, aber variable Stimme des Gitarristen Philipp Gnos wird eine Kontrastierung erreicht, die neben dem Cello-Einsatz als primäres Spannungselement ausgemacht werden kann. Darüber hinaus wird die notwendige Abwechslung auch durch Kompositionen und Arrangements erzielt.

9 von 12 Punkte, Jörg Schulz


Scarred For Life:
Einen denkbar schlechten Zeitpunkt hat sich die Schweizer-Garde der Gothic-Formationen mit männlichem und weiblichem Wechselgesang ausgesucht, um ein neues Album herauszubringen. Könnte man meinen, denn mit SIRENIA, TRISTANIA und THERION haben sich erst neulich diverse Nordlichter an diesem Genre zu schaffen gemacht, ganz zu schweigen von den käseköpfigen WITHIN TEMPTATION und in Kürze nicht minder mittelalten und holländischen AFTER FOREVER.

Oder war es gar ein kluger Schachzug, das musikalische Versagen der oben genannten Bands vorwegnehmend auszunutzen? Oder einfach nur Trendreiterei? Die Antwort lautet: NEIN! Und zwar ganz klar, denn die Schweizer um Goldkehle Sirkka Skald machen irgendwie ihr eigenes Ding - und Anbiederei an musikalische Trends haben sie mit nicht von Nöten. Ganz zu schweigen davon, dass Schweizer ebenfalls die hohe Kunst der Käserei vortrefflich beherrschen - wenn auch hier und dort (noch) ein paar Löcher zu finden sind. Es fängt dann auch ganz gotisch-klassisch mit dem Opener „Grief And Despair“ an, wo ein schöner Rhythmus-Teppich gewoben wird auf welchem sich bratende Gitarren, Cembalo-Synthies, ein Violincello und natürlich männlicher Gesang, der nicht ganz „clean“ ist, aber auch nicht so richtig „growlt“ oder kreischt, sowie opernhafte Female-Vocals tummeln. Ein bunter Klangmix zur düsteren Musik ist eigentlich immer genau das, was man von einer vernünftigen Gothic-Truppe erwartet und so ist dieser Song denn auch ein Treffer, wenn auch nicht voll ins Schwarze.

Vergleiche mit den drei „Ds“ des Darkmetals DARKSEED, DRACONIAN und DARKWELL kommen einem nicht nur bei diesem Song in den Sinn. Also von wegen Käse. Etwas knackiger geht es dann bei „Neurosia“ zur Sache - und vor allem metallischer. Die Atmosphäre ist im Gegensatz zu vielen Bands des Genres wirklich sehr düster und man schwelgt förmlich in schwarzer Klangmalerei bei „Afraid To Loose“. Die weiteren Songs halten dann auch allesamt ein relativ hohes Niveau und machen sogar dem Gruftie Spaß der zum Lachen in den Ofen des Kellers krabbeln muss. In Kelleröfen lässt sich indes ein ganz vorzügliches Käsefondue zubereiten und das wird der Gruftie spätestens bei „The Cruelty Of Life“ verspeisen wollen, denn es reihen sich hier irgendwie packende Melodien aneinander, die dem Hörer so schnell nicht mehr aus den Gehirnwindungen entfleuchen mögen. Die Löcher fallen dann aber doch aus dem Käse beim Song „Thanatos“, der fast schon deathmetallische Vibes sein eigen nennen darf. Das mächtige „Beyond The Shades“ wäre hier noch wohltuend hervorzuheben. Und das verspielte und mit vielen klassischen Elementen angereicherte „Time“ ist dann vor dem instrumentalen Outro ein würdiger Abschluss einer gelungenen Gothic Veröffentlichung.

Doch wo auch Licht, da auch Schatten und diese manifestieren sich in den Löchern des oben erwähnten Käses: Der weibliche Operngesang ist viel zu sehr in Schemata verhaftet, ohne irgendwelche Individualität herausblitzen zu lassen. Trotz der technisch versierten Darbietung fehlt es an „Seele“, wie es eine Tarja oder eine „the goddess herself“ Floor in ihren im Sopran angelegten Gesangspassagen einhauchen können. Ebenfalls ist der Gesang von Philipp Gnos weder als Fisch noch als Fleisch zu bezeichnen - höchstens als Käse…so kann er sich nicht richtig entscheiden, ob er rockig rau, tief, keifend oder clean singen möchte, bzw. er liegt häufig zwischen allen Stühlen. Er sollte sich da schon etwas extremer vorwagen. Trotzdem ist die Scheibe stimmig in Szene gesetzt, im Ganzen gut hörbar und über dem gut produziert. Die hohe Anzahl an Instrumenten kann hier auch bei den Kompositionen voll punkten. Das Artwork ist nur als gelungen zu bezeichnen und es wäre ein Wunder, wenn sich dieser Käse nicht verkaufen würde - dafür ist er einfach zu gut und ausgereift.

Sascha


Powermetal.de:
Moderner metallischer Pseudo-Gothic mit Opernsängerin. Sind EERINESS also nur ein weiterer Epigone im Fahrwasser von NIGHTWISH? Antwort: Ja und nein. Ganz klar sind die Schweizer von NIGHTWISH beeinflusst. Andererseits ist auf ihrem zweiten Album "Paths" ein durchaus eigenständiger Sound zu vernehmen.

Über die ganze Spielzeit präsentiert die Scheibe einen harten Düstermetal mit leicht progressivem Einschlag. Und da zu dem Septett eine Cellistin gehört, sorgt diese zusammen mit dem Klavier für eine Echtheit, die den klassischen Anteil mit der Armee der synthetischen Geiger nicht allzu künstlich klingen lässt. Hauptmerkmal von EERINESS ist aber die etwa gleichwertige Kombination des rauen männlichen Gesangs und der weiblichen Opernstimme. Und diese werden zumeist von hartem Metal bzw. von den klassischen Instrumenten begleitet. Dieser Sound prägt "Paths" so durchgehend, dass es schwer fällt, einzelne Stücke hervorzuheben. Das heißt aber nicht, dass es langweilig würde. Ganz im Gegenteil: Immer wieder überrascht ein Rhythmuswechsel, und wenn eben noch die Gitarren rifften, setzt plötzlich ein Solo von Klavier, Cello oder Leadgitarre ein. Hier ist vor allem die Schlusspassage von 'Beyond The Shades' zu nennen. Das einzige Stück, das aus diesem Schema herausfällt, ist das orchestrale Instrumental 'Drifting Finitness', mit dem der Silberling ausklingt. Im deutlichen Gegensatz zur musikalischen Klasse stehen allerdings die banalen und unbeholfen formulierten Texte. (Man lasse sich nicht von den pathetischen Titeln täuschen.) Stellenweise klingt das wie aus dem Schulheft eines Vierzehnjährigen.

Aber nochmals: Die musikalische Qualität stimmt, und das ist ja die Hauptsache.

Anspieltipps: The Cruelty Of Life, Beyond The Shades, Drifting Finitness

Stefan Kayser

 


Metal2Metal:
Ich geb´s ja zu: Als Kind der Neunziger Jahre, gab es eine Zeitlang nichts geileres für mich als guten Gothic Metal. Bands wie Darkseed, Evereve, Theatre of Tragedy, Paradise Lost oder Crematory rotierten damals fast täglich in meinem CD-Player. Leider sind diese Zeiten lange vorbei und die genannten Bands oft nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Als ich jetzt "Paths" von Eeriness hörte hatte ich zunächst erstmal den totalen Flashback. Das klingt ja wie ein verschollenes altes Darkseed Album. Der Opener "Grief and despair" versprach zunächst so viel. Kräftige Gitarren, dezente Keyboards, eingängiges Songwriting und dazu eine Stimme die klingt wie Stefan Hertrich in seinen besten Zeiten. Tief, Rau und leicht "angegrunted". Diese Rezeptur zieht sich durch das ganze Album. Als Sahnehäubchen arbeitet die Band auch noch mit einer Violine die eine ähnlich Melancholische Atmosphäre schafft wie bei Eisregen.
Leider hat das Album auch eine Schattenseite und die hört auf den Namen Sirkka Skald und ist für die Femal Vocals zuständig. Die Dame agiert in höchsten Höhen und darf bei jedem Stück ran. Rein gesanglich macht sie ihre Sache durchaus nicht schlecht, nur leider ist mir diese Stimme viel zu hoch. Mit etwas tieferen Female Vocals hätte das richtig geil werden können. Etwa so wie die Gastsängerinnen die auf den alten Dark Tranquillity Alben dabei waren.
Für die, an sich, geilen Songs und die nostalgische Atmosphäre komme ich trotzdem nicht um eine gute Benotung herum.

Sterne: 3,5 von 5

 


Hellnoise.com:
Fans von kitschigen Düster-Klängen haben einen Grund zur Freude, denn endlich erscheint wieder einmal eine Platte, die man sich am besten bei Kerzenschein und einem Gläschen Wein zu gemühte führen soll. Mit Paths erwartet uns das zweite Album der schweizer Gothic-Metaller Eeriness, das sich um einiges härter und komplexer präsentiert als das Debüt „A Life Beyond The Shades Of Time“.
Dass man sich auf dieser Scheibe reichlich an Klischees bedient, dürfte wohl auch keinen mehr überraschen: weibliche, opernhafte Vocals, männliches Gegrunze, und, und, und. Gleich sieben Musiker gehen bei dieser Truppe zu werke, wobei 3 Mitglieder Frauen sind, die, wie könnte es anders sein, für Gesang, Violoncello und Keyboard zuständig sind, während Männer wieder mal Gitarren und Drums spielen dürfen.
So nun aber zu den Songs. Gleich beim Opener „Grief and Despair“ zog es mir eine Gänsehaut auf. Die Gitarren, das Chello, die Gesänge einfach alles konnte mich hier gleich begeistern. Dementsprechend erhofft man sich natürlich, dass die anderen Tracks diesen Standart halten können und man wird zum Glück nicht enttäuscht. Der Grossteil dieser CD ist sehr gelungen, auch wenn die eine oder andere Nummer mehrere Durchläufe benötigt um zu gefallen.
Es überrascht sehr, dass der weibliche Gesang nicht dominant ist, sondern sich mit dem männlichen Gegenstück die Waage hält. Auch Keyboard und Gitarren werden gleicher Maßen eingesetzt und man hört sofort, dass die Musiker ihr Handwerk verstehen. Das Beste ist jedoch das Chello, das sehr effizient genutzt wurde und so das Tüpfelchen auf dem i darstellt.
Doch leider haben sich mit „Beyond the Shades“ und „Drifting Finitness“ zwei Songs eingeschlichen, die sogar nach mehrmaligen Durchläufen eher unspektakulär erscheinen. Macht aber nichts, denn trotz allen Klischees und der teilweise fehlenden Eigenständigkeit ist Paths eine wirklich gute Scheibe geworden, mit der vor allem Fans von Nightwish eine Freude haben werden.

Deathman; 4 von 5 Kreuze

 


Metal Hammer:
Hereinspaziert: Wer will noch eine Opernsängerin, wer hat noch nicht? Jedes Land braucht mindestens eine Gothic Metal-Band, da darf die Schweiz natürlich nicht fehlen. Diese Trällerlücke im Alpenland schliessen Eeriness, dies seit 1996 existieren und als klassische Metal-Combo begonnen haben, bevor sie in die gotischere Gefilde drifteten. Für ihren Sinneswandel dürften Nightwish eine grosse Mitverantwortung tragen, denn der Einfluss der Finnen ist auch auf dem aktuellen Zweitwerk PATHS bei Eeriness deutlich zu hören. Dies äussert sich grundsätzlich in der Mischung von Sirkka Skalds Operngesang mit harten Gitarren sowie Keyboardklänge. Im Gegensatz zu ihren alpinen Kollegen von Edenbridge schaffen es die Schweizer immerhin, nicht wie Nightwish-Klone ohne eigene Seele dazustehen: Zu ihren schmissigen Gitarren gesellt sich Zorka Ciklaminy s Cello, was den Songs eine weitere Dimension eröffnet, denen Philipp Gnos männliche Härte eingrunzt. Leider stellen seine eindimensionalen und unpräzisen Beiträge einen Schwachpunkt dieses Albums dar - egal, ob geknurrt oder klar geschwurbelt. Ihre flotten Stücke auf Paths lassen jedoch die Hoffnung aufkeimen, dass in Eeriness noch mehr Potenzial schlummert.

Gunnar Sauermann; 4/7 Punkte

 


Pandaimonix.de:
In einer Zeit, in welcher der typische Gothicmetal (also in etwa Powermetalschrubbdischrubb mit Frauengejaul) schon wieder out, weil völlig überlaufen ist, lassen sich Eeriness nicht beeirren und bleiben ihrer Linie treu. Wobei sich die siebenköpfige Truppe sowieso etwas von der obligatorischen Massenware dadurch absetzt, erheblich düsterer und härter zur Sache zu gehen. So wird der hauptsächliche Gesangspart durch tiefe Growls abgedeckt und das (zugegebenermassen auf zartbesaitetere Naturen leicht nervig wirkende) Organ von Opernsängerin Sirkka Skald dient mehr dazu, die Songs an den richtigen Stellen dezent aufzupeppen.

Sehr gut gefällt die dezente Untermalung durch das Cellospiel Zorka Ciklaminy s. Im grossen und ganzen kann man als musikalischen Vergleich die Portugiesen Heavenwood mit ihrem "Diva" Album heranziehen. Eeriness sind halt noch eine ganze Ecke abwechslungsreicher und über das ganze Album gesehen vom songwriterischen Standpunkt her gesehen hochwertiger. Lebte Heavenwoods "Diva" vor allem vom genialen Opener und danach kam nicht mehr viel, bietet "Paths" über die gesamte Spielzeit gesehen starke, leicht depressiv angehauchte, schwermütige Gothicmetalmucke.

Für Trendhechler und Anhänger von Bands der Sorte Nightwish oder Within Temptation ist "Paths" wohl eher nix, Freunde von düsteren, etwas härteren Sounds dürfen aber ein Ohr riskieren, zumal an der Produktion aus den Iguana Studios auch nichts zu mäkeln ist.
Punkte: 8 von 10
Autor: Christian Nitschke

 


Rocktime.de:
"Poetische Texte in dunkler Klangfarbe gemalt. Mit ihrer aktuellen Düsterscheibe "Paths" setzen die Schweizer Gothic-Metaller Eeriness einen weiteren Dunkelstern in die schwarze Galaxis. Mit diesem offiziellen, musikalischen Statement unterbrechen die Eidgenossen die schwarze Kolonne der Nordländer wie Sirenia und Tristania oder auch Nightwish, die ähnliche Klänge in ihrem Ablaufplan haben. Mit ihrem zweiten Album begeben sich die Gothic-Stilisten mehr auf das keyboardgeschwängerten Terrain der gekonnten, weiblichen Soprangesänge. Die bereits zu Anfang im Verbund mit Growls, in wohlig warmer Färbung, oftmals die Richtung wechselnden Klanglinien bei "Grief And Despair" gipfeln teilweise in deathlastigen, männlichen Vokalpartien. Gekonnt werden vielschichtige Klangessenzen eingebaut, Celloeinlagen ergießen sich auf "Neurosia" in emotionale Tiefen und verströmen kalte, magische Momente. Tolle Gitarrenharmonien sorgen dafür, dass der Metalanteil nicht zu kurz kommt, gleichsam traditionell fett und schrubbend. Die Symphonic-Metalglasur wird in "Facing Up To My Destiny" mit zeitweisen Thrash-Attacken erfolgreich aufgetragen. Dominante Chorusse und Keyboardeinsätze passen nahtlos ins Klangbild. Ultramelodiöse Tracks wie "The Cruelty Of Life" und "Thanatos" machen mit packenden Gitarrenriffs und wehmütigen Gesängen, die teilweise von knallhart bis ins pathetische gehen, eine gute Figur. Einen der stärksten, sich in die Ohren fressenden, beinahe mit Hitcharakter versehenen Songs wird mit "Beyond The Shades" abgeliefert. Sentimentales Flair mit schwarzem Trauerflor eingerahmt und mit schmelzender Hookline, bleibt diese beinahe epische Hymne noch lange im Gehör stehen. Bedingt neoklassisch angehaucht, mit erhabenen Midtempoparts und wiederkehrenden Schattenbildern morbider Tragik, kann "Time" in der Gothic Metal-Allianz einen guten Eingängigkeitsfaktor erzielen. Instrumental und bereits im Genre der E-Musik klingt dieses Album mit "Drifting Finitness" aus. Hymnisch und mit teilweise eleganter, unterkühlter Note, aber dennoch in der Tradition zeitgemäßer Düstermucke, werden auch noch nach diversen Hördurchläufen immer neue Facetten instrumentaler Überraschungsmomente freigeben. Die ideale Hörkost für diejenigen, die sowohl auf gute, wie auch auf eingängig sauber strukturierte Melodien im traditionellen Gothic-Spektrum stehen."


 

Metal1.info:
" EERINESS kommen aus der Schweiz. Außerdem machen sie stromgitarrenverstärkte Musik. Langsam werden die ersten Assoziationen wach, denkt man bei dieser Kombination doch unwillkürlich an Samael. Um eines vorweg zu nehmen: mit den ehemaligen Düsterkönigen haben EERINESS neben den in den ersten Sätzen erwähnten Gemeinsamkeiten nicht allzu viel zu tun, unterscheidet sich der Sound doch ganz erheblich. Ansonsten fallen Vergleiche von vorneherein so ziemlich flach, denn viele Schweizer Gothic-Bands, und eine solche ist EERINESS , sind mir nicht bekannt. Umso besser, so kann man auf jeden Fall unbelastet an die Aufgabe herantreten. Ein ziemlich ausführliches Bandinfo gibt Auskunft über das bisherige Schaffen der Band, welches sich mittlerweile auch schon über mehr als zehn Jahre erstreckt. Dass das Keyboard erst mit der Zeit zu einem wichtigen Bestandteil der Musik wurde, kann man sich beim erstmaligen Hören von „Paths“ nicht unbedingt vorstellen, dominiert das Instrument doch weitreichende Passagen. Ein weiteres auffälliges Trademark ist das Cello von Zungenbrecherin Zorka Ciklaminy , welches immer wieder mit filigranen Einlagen für gesteigertes Aufhorchen sorgt. Erfreulicherweise wird die Marschrichtung gleich beim Opener klar und deutlich, ein rhythmischer Harpsichord-Sound, ein kurzes Gitarrensolo, in das die Band nach einer halben Minute doch recht wuchtig hereinbricht. Im folgenden bietet das Septett einen in seinem Abwechslungsreichtum für das Album beispielhaften Song, in dem schnelle wie getragene Parts ebenso Gitarrenriffs, die man beinahe in der Power-Metal-Ecke erwarten würde, zum gelungenen ersten Höreindruck beitragen. Des weiteren gefallen vor allem „Afraid To Lose“, „The Cruelty Of Life“ und generell die eher am Ende von „Paths“ platzierten Lieder. Texte liegen mir leider keine vor, den Titeln entnehme ich aber einfach mal, dass sich doch das eine oder andere Klischee wohl doch nicht vermeiden ließ, da die Songs jedoch zu gefallen wissen, wollen wir an dieser Stelle mal nicht päpstlicher als...na ja, lassen wir das, jeder wird wissen, was gemeint ist. Dem einen oder anderen wird sicher der opernhafte Gesang von Sirkka Skald sauer aufstoßen. Okay, es ist ja bekannt, dass das nicht Jedermanns Sache ist, aber in diesem Fall macht es die Sänergin im Zusammenspiel mit Sänger/Gitarrist Phillip Gnos wirklich gut. Es kommt einem auch nicht so vor, dass wir es hier mit dem altbekannten Engelchen-Teufelchen-Spielchen zu tun haben, die Vocalisten agieren nicht gegen- sondern vielmehr miteinander. Ich mag mich trotz der Lobeshymnen dieser Review nicht allen im Info zitierten Kollegen der schreibenden Zunft anschließen, die EERINESS „Gothic Metal in Vollendung“ unterstellen, „eine große Zukunft“ sehen oder „ein Versprechen für die Zukunft“ erkannt haben. Sicher haben die sieben Schweizer ein Album mit vielen guten Liedern, aus denen die Angesprochenen als Anspieltipps gelten können, vorgelegt, zum ganz großen Wurf fehlt es aber noch ein kleines Stückchen. Einen Ausfall kann ich zwar nicht erspähen, aber ein, zwei potentielle Hits sind eben auch nicht vorhanden. Man sollte sich zu Beginn nicht verwirren lassen, dass die CD nicht sofort zündet, viele versteckte Feinheiten entfalten sich erst mit der Zeit, was aber auch schön ist, da hat man eine Weile was von. So bleiben unterm Strich gute 7,5/10 Punkte"


 

Sleaze-Metal.com:
Bevor ich mit dem Schreiben der Rezension des Albums „Paths“ der Schweizer Band „Eeriness“ begann, habe ich erstmal ein paar Meinungen von anderen Kritikern einholen wollen und gestossen bin ich auf alles andere als frohlockende Äusserungen, die Scheibe wird regelrecht in den Dreck gezogen. Die Produktion wird sogar mit „Metallica’s“ „St.Anger“ verglichen, was in der Tat kein Kompliment ist. Nun, „Paths“ ist sicherlich nichts Neues aus dem Gothic Metal Sektor, aber sollen sie den Stil neue erfinden oder was?
„Eeriness“ wurden 1996 in der Schweiz gegründet und von der einstigen Formation ist nur noch Sänger „
Philipp Gnos “ mit dabei. 2003 veröffentlichte die Band ihr Debut Album mit dem Titel „A Life Beyond the Shades of Time“ und nun steht der Nachfolger „Paths“ kurz vor der Veröffentlichung. Der Stil ist eigentlich leicht beschreibbar, wer auf „Crematory“ und „Tristania“ steht der sollte hier eigentlich seine Freude haben, ich zumindest gehöre dazu. Wie es bei Gothic Metal Bands so üblich ist, gibt es auch hier eine zusätzliche weibliche Schönheit am Mikro und die nennt sich im Fall von „Eeriness“, liebevoll „Sirkka Skald“. Neben den tiefen Grunz Vox von „Gnos“ ist die sinnliche Stimme von „Sirkka“ wirklich eine Wohltat, die beiden ergänzen sich aber wirklich gut. Kommen wir nun aber auf die Songs zu sprechen und die sind zumindest in meinen Augen wirklich gut geworden. Der Opener „Grief & Despair“ ist schon mal ganz amtlich, doch so richtig geil wird es erst bei heroischen „Facing up to my Destiny“, welche eine tolle Vocals Battle beinhaltet und dem knallharten „Thanatos“. Auch sonst bietet „Paths“ eigentlich alles was ein Gothic Metal Fan sich wünscht, die Melodien sind im grossen und Ganzen wirklich erstaunlich stark und ich habe in meinem Leben schon verdammt viele Produktionen gehört die schlechter sind als diese. Meiner Meinung nach ist der Sound recht passabel und wenn man den Lautstärke Pegel nach Oben dreht, recht druckvoll. Anspieltipps gibt es einige: „Overshadowed“, „Time“, „Facing up to my Destiny“! Zum Schluss möchte ich noch eines klarstellen: Bei mir hat keine Band einen Bonus, nur weil sie wie ich aus der Schweiz kommt, es ist nämlich eher so dass man es hier schwerer hat als Band erst genommen zu werden, als anderswo und das ist eigentlich traurig. „Paths“ eine Empfehlung? Sicher doch, aber nur für Gothic Metal Fans!!

Autor: Vince

 


Feindesland.de:
Die Schweizer Gothic Metal Band "Eeriness" läd uns mit ihrer neuen Veröffentlichung "Paths" (erschienen am 23.03.07) dazu ein, sie etwas auf ihren Wegen zu begleiten. "Paths" ist das zweite Album des siebenköpfigen Projekts, deren Name auf deutsch "(die) Unheimlichkeit" bedeutet.

Bevor ich diese Veröffentlichung zur Plattenrezension bekam, hatte ich noch nie von "Eeriness" gehört. Also legte ich voller Spannung das Werk in meinen CD-Player. Die ersten Klänge, ein getragenes Gitarrenriff, das sich mittels Einsatz weiterer Instrumente zu einem kraftvollen Opener steigert, ließen mich interessiert aufhorchen. ... Und dann... setzte der Gesang von
Philipp Gnos ein. Eine dunkle Stimme die bald in ein kehliges Grunten übergeht, was mich im ersten Moment ein wenig erschreckte, da es sich so schwer in die instrumentalen Klänge einordnen ließ. Der Silberling lief durch und ich war mir unschlüssig. Aber ich bin lern- und anpassungsfähig und konnte mich nach mehrfachem Hören dennoch mit der Publikation anfreunden.

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass das instrumentale Grundgerüst, das Eeriness aufstellt, sehr gelungen ist. Mit melodischen Gitarrenriffs, schnellen starken Drums, einem sich sehr harmonisch einfügenden Violincello und dem gut eingesetzten Keyboard, wechseln sich melancholische Stimmung und guter harter Metal ab. Das Zusammenspiel der Instrumente schafft ein komplexes Klangbild, mit gelungenen Tempowechseln, die ich besonders schätze.

Die Vocals liefern der bereits erwähnte Bandgründer
Philipp Gnos und die Opernsängerin Sirkka Skald. Wer jetzt an Nightwish denkt, liegt allerdings falsch. Erstens steht der männliche Gesang im Vordergrund, während die weibliche Stimme mit kurzen Arien eher ergänzend beiträgt. Zweitens sind Eeriness weit härter, schneller und dunkler.
Mich stört an einigen Stellen die männlichen Vocals, die unpassend und unrhythmisch wirken, wie z.B. bei dem Song 'Afraid to lose'.

Das Album "Paths" bietet 10 Songs, wobei das letzte Stück instrumental ist. Die Platte wirkt in sich gut zusammengestellt. Eeriness instrumentale Kompositionen sind einfach grundsolide und gelungen. Im Gegensatz dazu stehen die Texte, die mich persönlich nicht besonders ansprechen. Jedoch höre ich auch nicht bevorzugt Gothic Metal. Trotzdem denke ich, dass sie dem Genre gerecht werden..., eben 'Grief and Despair', so lautet auch der erste Titel auf der "Paths".

Fazit:
Ich würde jedem geneigten Hörer raten, die CD zwei oder dreimal zu hören, wenn sie beim ersten Durchlauf noch nicht rockt. An Innovationspunkten kann ich leider nur wenig verteilen, da eine grunzende Männerstimme und klassischer weiblicher Gesang für mich typisch nach Gothic Metal klingen. Das Cello wurde bereits von einigen anderen Projekten metaltauglich gemacht, so dass man mich auch damit nicht beeindrucken kann. Aber die Musik der Sieben gefällt mir ansonsten so gut, dass ich mich auch freuen würde mal den einen oder andern Titel in meiner Stammdisco zu hören.

Punte 8 von 15/Sonne  


Metal-district.de:
Wo kein Licht da kein Schatten. Ein altes Sprichwort mit hohem Wahrheitsgehalt, gerade wenn ich mir das zweite Album „Paths“ der Schweizer Formation EERINESS anhöre. Die bereits seit 1996 bestehende Band hat sich dem Gothic Metal verschrieben, ein Genre dem man nicht zu unrecht eine gewisse Unbeweglichkeit nachsagt. Nichts desto trotz mag ich vieles aus dem Sektor und um mal vorzugreifen, auch diese Scheibe gefällt mir ganz gut. 

Geboten bekommt der geneigte Hörer eben die schon traditionelle Mischung aus harten Riffs, sphärischen Keyboards, die auch mal wie ein Klavier oder Cembalo klingen, und Cellobegleitung. Dies wird durch Vocals angereichert die, wie könnte es auch anders sein, von einem grunzenden Herren und einer Arien schmetternden Dame dargeboten werden. Diese Eckpfeiler werden seit langem so eng mit dem Gothic Metal verbunden wie Popeye mit Spinat. Dabei wird schnell mal vergessen, dass Gothic Metal gar nicht so eindimensional ist wie oft gerne dargestellt aber das ist ein anderes Thema.

Angenehm empfinde ich durchweg die Instrumentenfront, sinniges Riffing oder sehr schöne Akkustische Gitarrenarbeit, die Rhythmussektion nicht gerade beschwingt aber Solide und die Keyboardklänge binden sich sehr schön in die Kompositionen, ebenso das Cello welches mich in der Art der Verwendung  ein wenig an die Doomer von CELESTIAL SEASON erinnert. Erfreulich ist der teilweise sehr hohe Härtegrad, der sich doch ein gutes Stück über alten THEATRE OF TRAGEDY oder TRISTANIA bewegt.

Der weibliche Gesang ist durchweg sehr an der Klassik, sprich an Opern orientiert. Wohltuend ist dabei, dass die gute Sirrka Skald offenbar eine intensive Gesangsausbildung absolviert hat und sehr genau weiß, was sie da tut. Die starken Klassikanleihen verleihen dem ganzen einen Touch, den man weniger mit Kapellen wie NIGHTWISH als mit dem einen oder andern Werk von THERION vergleichen sollte, „Facing Up To My Destiny“ sticht in der Art als erster Song heraus und ist ohnehin eines der Highlights.
Zusammen werden teils wunderschöne und atmosphärisch dichte Songs geschaffen, die zwar bisweilen nicht vor textlichem Pathos zurückschrecken aber zumindest „Grief And Despair“ hat einen sehr persönlichen Text, der offenbar eine Abrechnung mit einer alten Liebe darstellt und somit verzeihlich etwas mit der Melodieführung aneckt.  

Aber die Rede war auch von Schatten und der geht überwiegend von zwei Faktoren aus.

Zum einen ist der männliche Gesang von Phillip Gnos nicht immer überzeugend und kann qualitativ mit dem dargebotenen Rest nicht mithalten. Die ganz tiefen Growls kommen noch ganz gut und stellen eine angenehme Abwechslung dar, je mehr er sich aber dem cleanen annährt, desto schiefer wirkt das Ganze, auch wenn die gesanglichen Wechselparts an sich schön arrangiert sind.

Zum anderen taugt die Produktion nicht wirklich. Sie wirkt deutlich zu Stumpf und nimmt viel der eigentlich hinter den Kompositionen steckenden Energie, es sei denn man dreht die Anlage bis zum Anschlag auf. Dies wird den eigentlichen Ambitionen der Musiker nicht im geringsten Gerecht und weckt bei mir Neugier auf eine Variante mit einer anderen Produktion, so gibt das Abzug in der B-Note.  

Schlussendlich haben wir mit „Paths“ ein recht schönes Gothic Metal Album das gar nicht vorgeben will etwas anderes zu sein. EERINESS zelebrieren eine Musikrichtung die ihnen gefällt und an der sie gar nichts groß ändern, sondern sie mit ihrer eigenen Auffassung davon bereichern wollen und das ist ihnen ein Stück weit auch gelungen. Für Genrefans ein sehr interessantes Album, für alle anderen wahrscheinlich höchstgradig Geschmackssache.

Punkte 6,5/10

 


Trespass.ch:
Ausgehend von den Songtiteln lässt sich nicht ausschliessen, dass "Paths" das traurigste Werk der ganzen Musikgeschichte überhaupt darstellt. "Overshadowed", also überschattet, sind die neuen Songs der zwischen Metal und Klassik hin- und herpendelnden Band rund um Sängerin Sirkka Skald. Zwischen "Neurosia" und "The cruelty of Life" findet sich wahrlich nicht manches aufbauende Wort. Allerdings stammt "Paths" ja auch aus einer verdrehten Welt, wo schwarz nicht Beklemmung auslöst sondern Geborgenheit und Wärme spendet. Mutig stellen Eeriness die Fragen, denen man selbst in der dunkelsten Stunde auch nicht ausweichen kann – "…ich frage mich, wie viele Menschen an mein Begräbnis kommen würden…?" – Für alle, die mit dieser morbiden Schönheit nichts anfangen können, empfiehlt sich wohl eine andere Religion. Wer aber ein Flair für Dialoge von Engeln und Dämonen hat, muss sich ganz einfach mit der Band, in der lange Haare noch gar nichts über das Geschlecht aussagen, auseinander setzen. Den Konflikt dieser so verschiedenen Stile leben Eeriness auch musikalisch aus, besonders wenn sie das Violoncello gegen die elektrische Gitarre antreten lassen. Dass die CD in Deutschland eingespielt wurde, kann verschiedene Gründe haben, aber auch Ausdruck der Ambitionen der Band sein. Je spezieller der Stil desto grösser das Interesse an einem entsprechenden Einzugsgebiet. Es ist aber gerade in diesem Musikstil erstaunlich, wie viele Bands sich erfolgreich in der Schweiz tummeln. Die kürzlich rezitierten Legenda Aurea oder die schlachterprobten Helden von Excelsis sind dafür nur zwei Beispiele

Monthy

 


Earshot.at:
Zwar lassen Bandname und Logo auf einen Black Metal-Act schließen, tatsächlich aber hat sich die bereits 1996 gegründete Gruppe dem Gothic Metal verschrieben. In den Anfangszeiten frönte man noch dem traditionellen Heavy Metal, was man auf „Paths“ am Gitarrenspiel auch heraushören kann. Ansonsten ist die Musik vom Wechsel zwischen dem weiblichen Operngesang von Sirkka Skald und dem rauen Gesang von Philip Gnos, sowie Celloklängen geprägt. Prinzipiell ist es also nichts Neues, was uns die vier Herren und drei Damen auf „Paths“ bieten. Nichtsdestotrotz bewies man ein gutes Händchen für eingängige Melodien und schafft es, den geneigten Gothic Metal-Fan über die gesamte Spielzeit bei Laune zu halten. Ein wirklich herausragender Song findet sich zwar auf dem Album genauso wenig wie ein Totalausfall, weshalb „Paths“ für mich einfach ein grundsolides, vielleicht etwas vorhersehbares Gothic Metal-Album geworden ist.

Als Anspieltipp würde ich das im Vergleich zum restlichen Album ziemlich harte „Thanatos“ nennen. Freunde von TRISTANIA, THE SINS OF THY BELOVED, ELIS und wie sie alle heißen, werden von EERINESS sicher nicht enttäuscht sein!

Punkte 5 von 7/Mike

 


Sounds2move.de:
Das Mekka vieler Fans des Gothic Metal (bzw. ähnlicher Stile, die der Einfachheit halber in die gleiche Schublade gesteckt werden) ist unbestritten Skandinavien, aber auch die Niederlande haben einige große Formationen hervorgebracht. Doch auch Deutschland (Xandria, Atargatis), Österreich (Visions of Atlantis, Edenbridge) und die Schweiz (Lunatica) konnten bereits mit einigen Erfolgen ihr Fähnchen auf der Genre-Landkarte setzen. Aus zuletzt genanntem Alpenland stammen auch Eeriness, die mit ihrem aktuellen Album „Paths“ ein weitestgehend klassisches Gothic Metal Album abliefern.

Das heißt im Klartext: Düstere Grundstimmung, rauer männlicher Gesang und opernhafte Frauenstimme treffen auf weite Keyboardflächen und ruppig bis melancholische Gitarrenarbeit. Im Falle der Alpenländer Eeriness wird das Ganze jedoch noch um eine sehr stimmige, aber zugleich unübliche Klangfacette erweitert, nämlich den Einsatz eines klassischen Cellos. Zwar ist Zorka Ciklaminy mittlerweile nicht mehr Teil des Bandgefüges, aber dieser Effekt in Sachen Wiedererkennungswert sollte zukünftig unbedingt beibehalten werden, um nicht im Strudel der Klonkrieger unterzugehen. Wer musikalisch einschlägigere Genrekollegen braucht, um sich zu orientieren, der vermenge im Geiste Draconian und Hevein mit der Stimme einer Stephanie Luzie (Darkwell, Atargatis). Breite Orchestrierung, wie sie vor allem die Nordeuropäer gern verwenden, findet man hier unterdessen nicht. Dieses solide Album offeriert zudem zwar auch nicht ansatzweise einen echten Überhit, hat aber mit „Time“ und „Afraid to lose“ einige sehr vorzeigbare Kompositionen zu bieten, die vor allem dann glänzen, wenn das punktgenau - aber leider viel zu platt produzierte - Schlagzeug auf den weiblichen Gesang von Sirkka Skald trifft. Und genau hier liegt der Hund bei diesem Dreher auch begraben: Der Operngesang wie auch die instrumentale Seite müssen sich keinesfalls verstecken und mit den Cello-Intermezzi hat man zudem noch ein Ass im Ärmel. Doch leider Gottes müssen Eeriness alles in allem den Preis vieler Underground-Bands zahlen – und der hört auf den verhängnisvollen Namen Produktion. Denn mit einer breiteren, druckvolleren und einfach fetteren (natürlich auch deutlich teureren) Studioproduktion wäre hier mehr drin gewesen. So reicht es leider „nur“ für die Oberklasse im Underground und das Tabellen Niemandsland zwischen UI-Cup und Abstiegskampf im Oberhaus. Zumindest vorerst.

Markus Rutten

 


Bright Eyes.de:
Gut gemeint und gut gemacht sind zwei schmale Grate, die auch noch relativ eng beieinander liegen. Das muss meiner Meinung nach auch das Septett erkennen, denn obwohl sich die 7 MusikerInnen 10 durchaus okaye Songs aus den Rippchen geleiert haben, können sie für mein Empfinden keine wirkliche Duftmarke mit ihrem Gothic Metal setzen. Zu oft hat man das in den letzten 13 Jahren gehört. Ein Wechselspiel aus männlichem Gegrölgrunze wie eine derbe Version von Ville Laihiala (Sentenced) und einer Chantreuse (mit durchaus guter und ausgebildeter Stimme), dazu Keyboards (wie Crematory light?), ein trauriges Cello, kräftige Beats, die so gut wie nie schneller schlagen (Ausnahmen ‚Neurosia’ und ‚Thanatos’) und Melodien zupfende Klampfen. Zusätzlich sind die Songs viel zu statisch, auch wenn sich die Band bemüht, das Tempo zu variieren (z.B. ‚Beyond The Shades’). Der Sound ist fett und ich bin vielleicht auch ungerecht, aber „Paths“ ist eine solide Scheibe ohne musikalischen Ausfall, die ehrlich gesehen aber auch kein (Gothic-)Hörer braucht. Nummern wie ‚Time’ (nette Nightwish-Keyboard-Anleihen und der Versuch eines männlichen Klargesanges) sind ein Fingerzeig wie es besser gehen kann, eine Empfehlung kann ich für EERINESS aber nicht geben.

7 von 13 Augen

 


Obilveon.de:
Mit „Paths“ erscheint der zweite Silberling der Schweizer Eeriness. Die zehn Songs des Gothic-Metal Albums vereinen das wohlbekannte Klischee: Frau trällert in den höchsten Tönen, Mann grunzt oder singt gepresst düster. Somit kommen automatisch die Parallelen zu Theater of Tragedy, Nightwish, Tristania und Konsorten, nur leider mit dem Ergebnis, dass diese das Klischee besser beherrschen. Songs wie der Opener „Grief And Despair“ oder „Afraid to lose“ plätschern belanglos vor sich hin. Etwas Neues gibt es nicht wirklich zu entdecken und man hebt sich auch mit dem restlichen Album nicht von der Masse ab, obwohl man bedeutend härter zur Sache geht. Schade eigentlich, hatte ich mir doch durch den Einsatz von sieben Musikern mit unterschiedlichen Instrumenten, u. a. auch einem Cello, doch mehr versprochen. Auch der eingebrachte Death-Metal-Sound mit heftigen und harten Gitarrenriffs zum weiblichen Operngesang ist zwar interessant aber die Songs fesseln einen nicht, es bleiben nicht wirklich was hängen. Jeder der Musiker versteht sein Handwerk, mehr oder weniger, aber der Gesamteindruck wirkt nicht homogen, trotz der guten Produktion. Wäre dies das Debüt der Band würde ich sagen, o.k. für den Anfang nicht schlecht, aber so bin ich doch enttäuscht was sieben Musiker hier zustande gebracht haben.

SSO; 4 von 10 Punkten

 


Idioglossia.de:
Diese Schweizer folgen der südeuropäischen Horde der von Keyboards und Frauengesang angetriebenen Gruppen, die man gemeinhin als Gothic Metal tituliert. Sie machen dabei wenig Aufsehen und keine Hit-Beute...Gewollt oder nicht? - Ich plädiere für letzteres.

Dass die Texte sich fast wie Prosa lesen - von ihrer Hemdsärmeligkeit abgesehen - und im Booklet keine Strophenunterteilung erfahren, gibt gleichsam einen Hinweis auf das Musikalische des zweiten Albums der Band. Widerhaken und Höhepunkte - sowohl emotionaler wie dynamischer Art - sucht man vergeblich. Die Dreiviertelstunde bewegt sich auf einem Stimmungslevel bei gleicher Klangfarbe trotz üppiger Besetzung. So wärmend sich das Cellospiel annimmt, so irritierend ist der Verbund gekonnten Soprangesangs mit dem ansatzweise melodischen Grölen von Philipp Gnos , der wie Dark At Dawns Buddy Kohlrausch im Vollsuff klingt: oft uninspiriert und neben der Spur. Bis auf einige traditionsmetallische Melodiegitarren im Opener bieten die Sechssaiter allenfalls Genre-Kantinenfraß, der sättigt, ohne zu befriedigen. "Thanatos" erreicht dabei beachtliche Härte, auch weil die Tasten nicht sehr dominant klimpern, bleibt aber fantasielos.

Das schrubbende Death-Metal-Ende von "Neurosia" ist gänzlich unpassend und ein weiteres Indiz dafür, dass EERINESS am Stückeschreiben noch stark arbeiten müssen. Ihre Texte, so sie sich denn mit den üblichen Themen auseinandersetzen, sollten gleichfalls ihres Stallgeruchs entledigt werden - dann könnte man auch die Lobhudeleien der Presse nicht mit einem Kopfschütteln (seitwärts) quittieren. Wenn selbst Napalm Records sich bisher nicht ihrer Nachbarn angenommen haben, muss auch ein deutliches Defizit vorliegen...

FAZIT: Gothic Metal, welcher der Form genügt, ohne mitreißende Musik darzustellen. Handwerkliche Defizite wollen durch die optische und produktionstechnische Präsentation verschleiert werden. Das Passt zu einem Genre, das oft mehr Schein als Sein wiederspiegelt.

 



Metal.de:
Musik aus der Schweiz ist in diesem Monat besonders stark in meinem CD-Schacht vertreten. Denn neben TRIBAL kommen auch EERINESS aus dem Lande der legalen Geldwäsche, der verträumt schellenden Kuhglocken und der manischen Uhrwerktüftler. Die Band existiert seit 1996 und möchte mit ihrer Musik "die schwarze Flagge des Gothic hochhalten". Das stimmt schon mal recht nachdenklich. Oder wollte ich eigentlich bedenklich sagen? Wie dem auch sei, EERINESS ' zweite vollwertige Veröffentlichung nennt sich "Paths". Das seltsame, eine eigenwillige Mixtur von Muschel- und Wendeltreppenthematik aufgreifende Cover ist zumindest genretypisch plakativ und läßt schon mal keine allzuguten Vorahnungen aufkommen...

Cembalo-Keyboards stimmen ein auf "Grief And Despair", einen aus kratzigen männlichen Vocals, Operngeträller einer Elfe und barocken weichen Gitarren bestehenden Opener. Es gibt Tempo, schwebende Keys, das Arienhafte hatten